Aktuelles

Zehn Gründe, Schloß Freudenberg im Winter* n i c h t zu besuchen:

1. Ich will nicht, dass mir der Winter mit seinem Schneematsch, seinem Eis und seinem grauen Himmel irgendwie freundlich oder gar lieblich begegnet.

2. Es ist mir zu anstrengend, in der Eiskammer im Schloß den Eisblumen in aller Ruhe beim Wachsen zuzuschauen.

3. Die Frage nach dem Sinn des Winters und der Jahreszeiten ist mir einfach zu steil.

4. Ich habe mich als Kind vor Frau Holle gefürchtet. Und jetzt soll ich dort Schneeflocken bestaunen!

5. Im Erfahrungsfeld Winter kann ich nicht einfach so für mich herumgehen, sondern werde von den Menschen dort nach meinen Wünschen gefragt.

6. Schloß Freudenberg ist kein Frankfurter Weihnachtsmarkt.

7. Der Duft von Bienenwachs und Kaminfeuer im Schloß treibt mir die Tränen in die Augen.

8. Gespräche im und über den Winter laufen immer Gefahr, zu tiefsinnig und zu meditativ zu werden. Ich studiere nicht Philosophie.

9. Ich habe mich richtig darüber geärgert, dass zwei, drei Fröste die komplette Kirsch- und Apfelernte versaut haben. Mir kann die Eiskammer mit ihrem Eiszapfenbaum gestohlen bleiben.

10. Ich geh‘ doch nicht in die Dunkelbar und trinke den legendären Schloß-Eiswein, ohne sehen zu können, was im Glas ist.

* Das Erfahrungsfeld Winter -22°C wird am 1. November eröffnet. Du bist herzlich eingeladen. Hast Du einen guten Grund, nicht zu kommen?

NICHTS erleben.

"Gott hat Alles aus Nichts geschaffen. Aber das Nichts dringt durch.“
Paul Valéry, Œuvres II, 1942

Wir geben dem Nichts eine Gelegenheit vorzudringen. Jeder kann dem Nichts begegnen, wenn er will.

Inmitten einer Ladenzeile in einem Limburger Einkaufscenter nutzen wir im Juli 2017 ein leerstehendes Ladenlokal, inszenieren eine Neueröffnung, einen Zugang zum NICHTS. Vor dem Laden und im Laden werden die Kunden von sechs Nichtstuern und Nichtsnutzen begleitet. Wir verkaufen Nichts. Man sieht nichts. Es gibt nichts … außer Nichts. „Was kostet das?“ – „Nichts. Nur Überwindung.“ Das Nichts riskieren. Unvorhersehbar, unsagbar, was geschieht.

Die Menschen ziehen ihre Schuhe aus, gehen durch eine Lichtschleuse in die Finsternis. Ans Ende der Welt. Finis terrae. Hier: Eine zufällige Berührung in der Dunkelheit, ein Duft, ein Windhauch, ein Geräusch. Immer an der Grenze zum Etwas.

„Wir wollten auf jeden Fall vermeiden, dass etwas geschieht. Und wir damit das Nichts hinter dem Etwas vertreiben. Das ganze Experiment dauerte vier Tage. Zeit, in der wir die Inszenierung ständig korrigiert und weiterentwickelt haben“, sagt Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, Entwickler der NICHTS-BOX.

Das NICHTS kann überall her- und hingestellt werden. Es ist eine mobile Station des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne und des Denkens, Schloß Freudenberg, Wiesbaden.

Hier erhalten Sie Auskunft über NICHTS.


Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE feiert seinen 30. Geburtstag - und kommt vom 10. bis zum 14. Juli nach Limburg und Wiesbaden!

Montag, 10., und Dienstag, 11. Juli: Limburg, Neumarkt
Mittwoch, 12., und Donnerstag, 13. Juli: Wiesbaden, Mauritiusplatz

Täglich von 10 bis 18 Uhr können Sie sich an erster Stelle über die Arbeit, den Vorschlag für die bundesweite Volksabstimmung und den Stand der Direkten Demokratie in Deutschland informieren und mitarbeiten.

Am 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, wurde die Aktion „Ich will abstimmen – Wählen und Nichtwählen reicht nicht“ gestartet.

Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE wurde im September 1987 auf der documenta 8 in Kassel von Johannes Stüttgen und Brigitte Krenkers eröffnet. Seitdem ist er in Deutschland und Europa unterwegs. Im Eröffnungstext von Johannes Stüttgen heißt es: "Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND wird mit dazu beitragen, daß die Arbeit von Joseph Beuys fortgesetzt wird, und daß sich immer mehr Menschen als freie, gleichberechtigte Mitgestalter des Gesellschaftsganzen zu einer "Sozialen Skulptur" begreifen."

Die Reise des blauen OMNIBUS' begann in Kassel. Seine letzte Fahrt war die Fahrt nach Wiesbaden. Hier war Endstation. Auf dem Freudenberg.

Johannes Stüttgen, Robert Friedrich und Matthias Schenk verwandelten den Bus - für Alle (= Omnibus). Im und um den Bus herum „fahren“ jetzt die Bienen. In diesem Sommer sind drei Völker im Bus beheimatet. Und zum ersten Mal hat sich ein Schwarm von selbst hier eingefunden. Sicher hat Joseph Beuys uns beigestanden. Wachs und Honig waren seine Elemente.

Vor dem Freudenberger Schloß gibt es eine Bushaltestelle, die jährlich mindestens vier Mal angefahren wird. Reiseziel: Der Mensch. Der blaue OMNIBUS im Schloßpark und die Bushaltestelle sind zu Erfahrungsstationen geworden. „Das sind ja so viele kleine Tiere. Jedes kommt und geht für sich durch das Einflugloch. Macht seine Arbeit. Das ist ja so wie bei uns. Die vielen Bienen sind die vielen „Iche“, die überall herumgehen, -fahren, -sitzen, -liegen … Wie in unserer Klasse. Und wie kommt es, dass diese „Iche“ zusammenwirken? Dass sie einzelne Bienen bleiben und ein Volk bilden?“ fragte sich und uns Anika, 21 Jahre, vor wenigen Tagen.

Als Geschenk an Euch hat uns der Freund Rainer Rappmann (fiu-verlag.com) diesen kurzen Film zur Verfügung gestellt.

Donnergang im Klangraum - Ein liturgisches Konzert von Jens Zygar am 21. Juni, 19.30 Uhr, zur SommerSonnWende

Der Gongkünstler und Klangwerker Jens Zygar aus Hamburg, der die Entwicklung des Erfahrungsfeldes von Anfang an begleitet, spielt zur SommerSonnWende ein liturgisches Gongkonzert in unserem Klangraum. Seine Musik bewegt sich auf den Spuren der visionären Komponistin Hildegard von Bingen, die erkannte: "Die ganze Welt ist erfüllt von Klang, und jeder Mensch hat seinen Ton.“

Jens' Thema ist das Hören und Erlauschen einer „Zukunftsmusik“. Als Schüler wurde ihm oft vorgehalten, seine Ideen und Projekte seien doch "nur Zukunftsmusik und nichts Konkretes". Seine Antwort darauf: „Dann mach' ich eben Zukunftsmusik!“ Aus dieser Haltung sind ihm Beruf, Lebensweise und ein Unternehmen erwachsen.

Jens führt seine ZuhörerInnen an die Schwelle von Hörbarem zu Unerhörten, macht erfahrbar: Nicht der Gong klingt, nicht der Raum klingt, die Welt klingt.

„Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang,
Und ihre vorgeschriebne Reise
Vollendet sie mit Donnergang."

Diese Zeilen aus dem "Prolog im Himmel" (Goethe, Faust I) sprach Hugo Kükelhaus bei nahezu jedem seiner Vorträge, bevor er seinen eigenen Gong anschlug. Und er kommentierte sein Tun so: „Bereits im Ergreifen des Gongklöppels, im sich Hinwenden zum Instrument, zeigt sich das ganze Konzert.“

Das Konzert von Jens dauert rund eineinhalb Stunden.
Das Schloßcafé ist vor und nach dem Konzert geöffnet.

Wir bitten die Gäste nach dem Konzert um einen Beitrag nach ihren Möglichkeiten, bemessen an ihrer Begeisterung und Wertschätzung.

Das NachtMahl jetzt auch vegan!

Das NachtMahl gibt es fortan in vier Variationen; ab September auch vegan.

Verschenken Sie jetzt an "Lichtkinder", an im Sommer Geborene, einen Gutschein für ein Mahl in der Finsternis. Laden Sie sie ein zu einem Fest für die Sinne, schenken Sie "erhellende" Erlebnisse.

Wir verwöhnen und verführen unsere Gäste mit regionalen, saisonalen und biologisch angebauten Lebensmitteln. Getränke gibt es in Rot, Weiß und Blau.

Wir führen sie hinters Licht, zeigen, welch hohen Stellenwert Essen für uns hat, widmen uns den Fragen: Was nehmen wir tagtäglich zu uns? Und was erhält unseren Körper und unsere Seele tatsächlich am Leben?

Beim NachtMahl, in absoluter Dunkelheit, ohne Hinsehen und Zuschauen, erlebt man Nährendes so intensiv wie nie zuvor.

Ein NachtMahl in Blau (vegetarisch) beinhaltet eine Führung durch unser Erfahrungsfeld. Treffpunkt ist die Eingangshalle des Schlosses. Von hier aus machen wir uns auf den einstündigen Weg zu den Geheimnissen des Lichts, der Farben und der Finsternis. Wer kann schon wissen, wohin das führt und was sich einem dabei offenbart?

Alle NachtMahl-Termine finden Sie hier.


DIE BIENENKÖNIGIN

Aus dem Freudenberger Heft No. 03 "Die Bienenkönigin" erfahrt Ihr Wesentliches - kurz und knapp - über den Lern- und Bildungsort "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens", über unsere Seminar-Methode, die Mobile Werkstatt der 13 Sinne, unser gastronomisches Angebot - Ort für Gaumenfreude und Lebensfeiern, Speisesäle in der Finsternis - und mehr ...

"Die Bienenkönigin" erzählt zudem davon, wie alles anfing - mit einer Bienenkönigin. Und sie beinhaltet das namensgleiche Märchen.

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Gerne schwärmt sie auch in gedruckter Form aus (kostenlos).

Bestellformular "Die Bienenkönigin"


7 Gründe, den Frühling auf dem Freudenberg zu begrüßen

1. „Der Laden brummt.“- Dieses Bild entstammt der Imkerei. Hinter ihrem Laden (Bienenstock) brummen die Bienen. So auch jetzt wieder bei uns. Die Frühlingssonne wärmt, bestrahlt und „ruft“ die Schloß-Bienen zur Arbeit. Ihren Ab- und Abflug könnt Ihr im großen Saal des Schlosses bewundern.

2. Im „Botanischen Theater“ entwickelt sich die Inszenierung „Der unwiderstehliche Augenaufschlag von Corylus und Prunus“ gerade ganz von selbst. Ohne Regisseur. Knospen werden zu Sprossen, zu Trieben. Helles Grün und Rosé beleben die Bühne. Dieser ganz zarte Naturzustand weckt unser Gefühl für den Frühling.

3. Elena und ihr Team haben unseren „Kiosk“ wiedereröffnet. Auf Russisch: Kio-osk - mit langem „o“. Und genauso schmeckt der Kaffee bei Elena: Als wäre er mit Wodka aufgegossen. Und für die Kinder gibt es hausgemachte Limo. Die heißt bei Elena „Bienenschmaus“.

4. Endlich barfuß! Trotz der Ermahnungen der Eltern: Kinder springen aus ihren Schuhen und Strümpfen, rauf auf den Barfußpfad, wandern auf einem Weg voller Herausforderungen. Über Stock und Stein, durch Wald und Wiese. Die Füße werden geknetet, gestreichelt, gezwickt und gezwackt. Und nachher gibt’s ein Fußbad (mit Kräutern).

5. Auf dem Freudenberg gibt’s Frühlingserwachen im Kopf, in den Füßen und im Herz. Die erste Station dazu ist die Camera obscura. Sie bringt ans Licht: Man braucht den Tapetenwechsel, den Perspektivwechsel. Mit Abstand sieht man die Dinge mit „anderen“ Augen. Das hilft in vielen Lebenslagen.

6. „FACK JU GÖHTE“. Ich hab‘s nicht so mit Goethe. Denkste.
Wir spielen Dir eine Szene: Osterspaziergang.
„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, …“
Wann wird Dein Blick belebend? Sollte nicht jeder Blick belebend sein, denn das Gegenteil von belebend ist ja lebensbedrohend. LAF JU GÖHTE.

7. Auf dem Freudenberg brennt immer ein Feuer. Seit Ostern im Herzen unserer frisch gestalteten FeuerWerkStelle.

Matthias Schenk, März 2017

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"Wie wollen wir leben und arbeiten?"

Prof. Götz W. Werner ist einer der Protagonisten im Dokumentarfilm "FROM BUSINESS TO BEING" /Kinostart 3. Februar 2017. Er fördert uns, unsere Unternehmung seit vielen Jahren durch Herausforderung und stiftet Vertrauen durch Zutrauen - als Berater, Gastredner, Gesprächspartner, Freund. Er erkannte unsere Idee und deren Wirken, auch für seine Unternehmung. Sein Credo: "Die ganze Aufgabe des Zeitabschnitts, in dem wir leben, ist eigentlich, Bewusstseinskräfte zu stärken und die Liebe zu entwickeln."

Filmausschnitt

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Was will uns der Winter sagen?

Diese in Ihren Ohren womöglich einfältig klingende Frage führt Sie - je
länger Sie sie mit sich tragen - zu einer Kernfrage. Und der Antwort: „Erkenne, was die
Welt im Innersten zusammenhält.“

Wir haben in Schloß Freudenberg eine Kältekammer eingerichtet, in der frostige 22 Grad herrschen. In dieser Eiseskälte, die immer wieder mittels einer Windmaschine verschärft wird, ist das Wachsen von Eisblumen und Eiszapfen, das Heranreifen von Schneekristallen und Schneeflocken zu erleben. Wenn alles gut zusammenspielt, offenbart uns hier der Winter einen Einblick in seine Werkstatt, zeigt, wie er aus Wasser - dank Kälte und mit Hilfe der Sterne und Planeten, der Schwerkraft und der Leichtkraft – all diese bizarre Gestalten hervorbringt.
Für unsere wundersamen Eisblumenzüchtungen nutzen wir dreierlei: sternenbeschienenes Wasser aus dem Regenfass, Kräuteressenzen und Blasmusik.

Rund fünfzehn Minuten dauert ein Besuch der Geheim(nisvollen) Eiskammer; eine kundige „Schneekönigin“ begleitet unsere Gäste beim Erleben.

Matthias Schenk, Bettina Bettmann

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Aufwecken, was in mir schläft.*

Unsere Seele spricht zu uns, doch wir verstehen sie nicht. Oder verwechseln diese Ansprache mit unseren eigenen Gedanken, Wünschen, unserem Verlangen.


Adriaan Bekman hat eine Übersetzung der „Sprache der Seele“ entwickelt, die im Seelenraum, den er gemeinsam mit Matthias Schenk eingerichtet hat, zur Wirkung kommt. Ein Seelenraum - mitten im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Seele. In diesen Raum ist jeder eingeladen; voraussetzungslos, bedingungslos, ohne Vorkenntnisse, egal, welchen Alters und welcher Herkunft.

Dieses Jahr, im vierten Seelenraum, widmen sich Adriaan und Matthias der Herausforderung: Kreiere einen Prozess, damit etwas Neues in Deinem Leben entstehen kann, schöpfe aus Deinen Seelenquellen.

17. , 18. Und 19. Januar 2017; jeweils 9:30 bis 20:30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Jeder kann kommen und gehen, wann er will.

* Dieses Aufwecken wirkt auch in Gemeinschaften, Arbeitskollegien und Organisationen - durch Beseelung der Zusammenarbeit, in der Begegnung mit Kunden, mit Partnern. Auch und gerade in Schulen und Kindergärten ist die Beseelung sehr deutlich erfahrbar und erlebbar.

Adriaan Bekman, Matthias Schenk

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Alles verloren - alles gewonnen

Jürg Montalta zeigt uns seinen „Tagebau“, den er mit 7.000 Mitwirkenden in der Lausitz im Rahmen der Internationalen Bauausstellung entwickelt hat. Dieses Kunstwerk mündet in der schlichten Erkenntnis: Die Lösungen sind immer schon da.


Jetzt arbeitet er an allen Orten der Welt mit dieser Methode. Fragt: Geht mir mein Tageswerk leichter von der Hand, wenn ich mich auf eine besondere Art auf den Tag vorbereite anstatt mich unvorbereitet ins Tagesgeschehen zu stürzen?

So beginnt sein Seminar: Sie benennen Ihre Anliegen, Fragen, Sorgen, Schmerzen oder was immer sie beschäftigt - und legen alles beiseite. Dann widmen Sie sich der Konzentrationsübung „Tagebau“. Sie brauchen dazu eine Stunde oder auch nur eine Minute.

Willkommen sind Menschen von 17 bis 107.
Je größer die Vielfalt, desto reicher die Erfahrungen für jeden.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse oder das Erfüllen von Voraussetzungen erforderlich.
Kostenbeitrag: 200 Euro, 400 Euro*, 600 Euro*
* Mit ihrem Beitrag ermöglichen Sie die Vielfalt der Teilnehmer und erhalten auf Wunsch
eine Stunde Coaching in den folgenden Wochen.

Eine begrenzte Anzahl von Stipendien steht zur Verfügung.

auf Wunsch eine Stunde Coaching in den folgenden Wochen.
Eine begrenzte Anzahl von Stipendien steht zur Verfügung.

Samstag, 28. Januar 2017, 9:30 bis 17:00 Uhr
Anmeldung: seminare@montalta.net

Jürg Montalta, Sigrid Schwarz

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Noch bis zum 28. Februar 2017 spielen wir
im Erfahrungsfeld Winter zwei Stücke:

Winter wer bist Du?
Die Schönheit die vom Himmel fällt

Der Winter be-sinnt mich.
Stille - Hören - Zuhören und Aufhören.

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Wie verschaffe ich mir Gehör? – Eine Ohrenschule

Impuls Katharina Schenk & Max Johannson

Video Dreiklang

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Beatrice Dastis Schenk zu Gast im Frühstückssalon, Heimathafen
25. November 2016, 7:30 bis 9 Uhr

An alle (Lebens-)UnternehmerInnen! Bitte vormerken:

Beatrice Dastis Schenk, Sozialkünstlerin, Gründerin von "Die Wilde 13" und seit 1993 Geschäftsführerin von Schloß Freudenberg, gibt im Frühstückssalon einen Impuls zum Thema „Dranbleiben. - Wie halte ich eine Idee über 23 Jahre frisch?“

Am 25. November 2016, 7:30 bis 9 Uhr, im Heimathafen Wiesbaden.

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Eine der meist gestellten Fragen: Was heißt eigentlich Labyrinth?

Wir haben auf dem Freudenberg Quellgebiete für solche Fragen, wo wir die Wortwurzeln ausgraben können (Etymologie, griech. etymologia: Lehre vom Wahren; gr. etymos: wahr).

1981 hatte ich die Aufgabe, an einem Theater-Musik-Tanz-Projekt mitzuwirken. Thema: Labyrinth. Unsere Lehrerin Jolanda Rodio (Schule TOTALES THEATER, Kulturmühle Lützelflüh/Emmental/Schweiz) gab uns auf, eine eigene Labyrinth-Idee zu entwickeln. Dafür gab sie uns ein Jahr Zeit ...

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Ein Impuls war die Labyrinth-Ausstellung von Hermann Kern in Mailand, im Palazzo della Permanente, 1981. Im Katalog zur Ausstellung (S. 17) schreibt Hermann Kern:
„Die Etymologie blieb leider – trotz zahlreicher Deutungsversuche – bis heute ungeklärt. Die früher hauptsächlich vertretene Gleichung: „Labyrinthos = Haus der Doppelaxt (Labrys = „Palast von Knossos auf Kreta“) hat sich aus einer Vielzahl von Gründen als unhaltbar erwiesen. Man weiß nur, daß die Endung -inthos meist auf eine Ortsbezeichnung hinweist und einer Sprache angehört, die die Griechen bei ihrer Einwanderung (2000 v.Chr.) vorgefunden haben.“

Und jetzt, 35 Jahre später, entdeckt Beatrice bei ihrer Vorbereitung auf eine Ein-Führung in unser Labyrinth im Schloßpark, dass die Wortwurzelsuche auch durch das Erfahren selbst erfolgen und somit Erfolg haben kann:

Im Labyrinth verliert man sich nicht.
Im Labyrinth findet man sich.
Im Labyrinth begegnet man dem Minotaurus.
Im Labyrinth begegnet man sich selbst.


Das Labyrinth ist ein Labor. Lat. laboris: Anstrengung, Mühe, Arbeit.
Ein Labor intus. Ich bin meine eigene Werkstatt!

Matthias Schenk, im September 2016

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Open-Air-Dokumentarfilm-Präsentation „Road Movie Ukraine“

Ein Film über die Liebe der Menschen zu ihrem Land

Freitag, 16. September 2016, Schloß Freudenberg
Ab 18 Uhr: Zusammen-Kommen
20.30 Uhr: Filmstart im Park; die Leinwand hängt zwischen zwei Bäumen
22 Uhr: Lagerfeuer + Gastronomie

Die Regisseure Olga Petrova und Lutz Jahnke sind anwesend.

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In 17 Tagen, vom 11. Mai bis zum 2. Juni 2014, quer durchs Land, durch die Ukraine.
Das haben die Ukrainerin und in Deutschland lebende Olga Petrova und der Deutsche Lutz Jahnke vollbracht. Beiden wurde abgeraten, diese gefährliche Aktion in Angriff zu nehmen. Aber: „Mit Muffensausen traten wir unseren Trip ins Ungewisse an und trafen unerwartet auf den ukrainischen Frühling. Auf Menschen, die nach einem menschenverachtenden Herbst und einem harten Winter voller erleichternder Wonne die Pause um die Wahlen herum landesweit in der heiteren Sonne verbrachten.“

Antrieb für die Reise war die Frage: „Was macht das mit den Menschen, wenn am Rande der EU für Freiheit gestorben wird?“ Sie führte Olga und Lutz quer durch die ganze Ukraine. Von Freunden zu Freunden, von Bekannten zu Bekannten, von Zufall zu Unerwartetem. So entstand via öffentlicher Verkehrsmittel und nahezu ohne Fördermittel nach und nach der Dokumentarfilm "Road Movie Ukraine". Ein Film – auch – über die Suche nach dem, was einen Ukrainer erst zu einem macht, und was die Liebe damit zu tun hat.
http://www.roadmovieukraine.de/

Road-Movie-Ukraine-Teaser

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Und auch ein Freudenberg ist (fast) überall!

Auf Ihren Sommerreisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz werden Sie immer wieder auf andere Freudenberge und Freudentäler treffen. An Orten, die uns angeregt haben oder unsere Nach-Bilder geworden sind. Eine (unvollständige) Auswahl dieser Plätze entlang Ihrer Wege finden Sie …

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Cold Drip - Mehr als nur kalter Kaffee!

Auch unser Schloß-Café bietet LebensStoff, ist ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens. Alles kalter Kaffee!? Von wegen!

Miguel Mora de la Rosa, Leiter des Cafés und ausgebildeter Barista, ist ein experimentierfreudiger Mensch, freut sich, unseren Besuchern auf verschiedenste Weise zubereitete Kaffees* anbieten zu können, lädt ein zum Probieren, Erschmecken und Genießen. Seine jüngste Entdeckung: Der Cold Drip. Absolut pur, so empfiehlt ihn unser Barista, oder verwandelt mit einem Eiswürfel, süßer Kondensmilch oder Vanille-Eis. Aus den vielfältigen Variationen und der sorgfältigen Auswahl der Bohnen resultiert ein breites Geschmacksfeld: Von sirupartig über beerig bis hin zu schokoladig intensiv. Und dabei immer: Erfrischend!

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