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Bis 28. Februar 2017 spielen wir noch
im Erfahrungsfeld Winter zwei Stücke:

Winter wer bist Du?
Die Schönheit die vom Himmel fällt

Der Winter be-sinnt mich.
Stille - Hören - Zuhören und Aufhören.

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1. Winter, wer bist Du? Die Schönheit die vom Himmel fällt.

Das Schloß Freudenberg in der Winterzeit: Eisblumen, EiskristalleFrost, Schneeweiß und Eiszapfen in der Kältekammer (-22 °C).

KälteSinn und WärmeSinn. Ein Holzfeuer unter dem Zelt im Schloßpark entfachen, eine Kerze tauchen: Wachs Docht, Luft, Funke und Flamme.

2. Der Winter be-sinnt mich. Mir Gehör verschaffen.

Es fällt mir schwer, über etwas zu schreiben, was gesagt, gesungen, geschrien und eben gehört werden soll. Die Hintergründigkeit und Doppelbödigkeit des Hörens wird vom Sehen, vom Gesichtssinn überstrahlt. Das ‚sich gehör verschaffen‘ verträgt sich nicht mit dem Schreiben und Lesen.

Ich lasse es sein.

Es kommt auf das Sagen und auf das Hören an! Eine Schule des Sagens und Hörens.

So viele Probleme, Konflikte und Streitigkeiten haben ihre Wurzel in einer Gehörlosigkeit.

Geführt hat mich die Frage, die immer gewichtiger in meiner Arbeit wurde: „Wir verdursten an dieser Gehörlosigkeit.“

In vielen Jahren, haben wir eine Werkstatt, besser Labor aufgebaut, das genau dieses Thema bearbeitet.

Täglich, unermüdlich. W i e klinge ich, w i e höre ich? Goethe hat das so schlicht gefasst: „Das Was bedenke, mehr bedenke Wie.“ Homunculus, Faust II.

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Das Risiko in dieser Werkstatt, besser gesagt, die Zumutung besteht darin, dass wir absehen (!) von

Absichten (!). Wir beginnen mit dem Hören und Lauschen, dem Unterscheiden von Geräuschen, Lauten und Tönen. Wir untersuchen die Wirksamkeit der Hörereignisse und welche Eindrücke sie hinterlassen.

Wie lange erhalte ich mir das absichtslose Hören? Das sinnlose Hören?

Jedes Hören, das nach Sinn, Zweck, Ergebnis, Absicht fragt, verlischt. Gleich einem Radiergummi beim

Bleistiftzeichnen. Zurück bleibt ein Geschmier, ein beschädigtes Papier, im bestenfalls eine zarte gräuliche Spur. Das können wir übersehen. Überhören können wir die Unter- und Misstöne, Töne nicht. Im Gegenteil, sie erregen unsere ganze Aufmerksamkeit: Was meint die Sprecherin, der Sprecher eigentlich?

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Ein "FreudenbergTag" im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens

Impulse und Angebote für Besucher von 3 bis 103:

+ Feuerstelle – Funken schlagen, Zunder geben und Stockbrot backen
+ Zwei Dunkelbars – Wie erschmecke ich saisonale Gaumenfreuden in Finsternis?
+ Kerzenrollstation – Wie viel Wärme braucht eine Kerze zum Wachsen?
+ Klangraum – Nicht das Ohr hört. Der ganze Mensch hört.
+ Barfußpfad – Vom Barfußgehen zum Barfußdenken
+ Von Goethe zu Kükelhaus – Ich sehe was, was Du nicht siehst.
+ Ahnengalerie – Du kannst an keiner Stelle mit Eins beginnen.

Wir freuen uns auf Sie …

Wir haben im Jahreslauf zwei Erfahrungsfelder bestellt:



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