„Fack ju Göhte“ auf freudenbergerisch:
„Laf ju Göhte“


Die Ankündigung des Films „Fack ju Göhte“ sorgte für Aufsehen und Aufhorchen, für Raunen, Staunen, Anerkennung. Dieser Filmtitel: Eine Provokation, ein Impuls.

Ein Impuls, den wir aufgenommen haben — mit dem Ergebnis:
„Fack ju Göhte, Teil II“ im Sommer 2014 im Schloss und im Park Freudenberg.
Eine Provokation = Herausforderung, der wir uns gestellt haben.

Jetzt beseelt Goethe das gesamte Erfahrungsfeld, alles ist bereitet, alles ist im Fluss. Oder, um es mit dem Meister zu sagen: „Ein heitres Fest erwartet euch.“

Schattenreißen, Camera obscura, Szenen aus dem Faust, Morgenrot, Himmelsblau, Goethepflanze und andere Sensationen (lat./sensus: Sinn, Bewusstsein // engl./sense: Sinn, Gefühl, Wahrnehmung).
Für Menschen von 3 — 103.

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Direktor:

„Wie machen wir’s, dass alles frisch und neu
Und mit Bedeutung auch gefällig sei?
Denn freilich mag ich gern die Menge sehen,
Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt
Und mit gewaltig wiederholten Wehen
Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt,
Bei hellem Tage, schon vor vieren,
Mit Stößen sich bis an die Kasse ficht
Und, wie in Hungersnot um Brot an Bäckertüren,
Um ein Billet sich fast die Hälse bricht.“

(aus: Goethe, Faust I, Vorspiel auf dem Theater)

Sie sind eingeladen, — ohne Drängen, Hauen und Fechten — Goethe bei uns neu zu entdecken: den Forscher, den Phänomenologen, den Liebenden ...

Wir zeigen, wie Goethe es verstand, Naturphänomene und Naturgesetze ins Feld des Menschlichen und Zwischenmenschlichen zu übersetzen.

Wie einst Mephisto und Faust eine Wette eingingen, gehen wir auch eine Wette ein:
Alle Menschen, die in den Genuss unseres Erfahrungsfeldes kommen, werden mit „Love you, Goethe!“ reagieren, werden zum Augenblicke sagen: "Verweile doch! Du bist so schön!"

Hier können Sie unsere Sommerbroschüre ansehen

* Unser Tun auf dem Freudenberg gründet auf Goethes naturwissenschaftlichen Schriften: Farbenlehre, Tonlehre, Wolkenlehre, Metamorphose der Pflanze, Gegensinn ... – und natürlich auf seinem Besuch der Stadt Wiesbaden vor 199 Jahren. Als der sich damals 65jährige zwecks einer Kur hier aufhielt, traf er sich an einem wunderschönen Nachmittag unweit des Freudenberger Schlosses mit einer jungen Frau für gemeinsame Naturstudien, zum Zeichnen in der Natur. Dabei kam es beim Gang durch die Weinreben zu einem folgenschweren Sturz. Goethes zu Stein gewordener Fehltritt kann vom Freudenberg aus bewundert werden: der “Goethestein”. Hier wurde auch sein Lebensmotto verewigt:

„Diese Begierde, die Pyramide meines Daseins, deren Basis mir aufgegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Luft zu spitzen, überwiegt alles andere.“

Barfuß denken im Sommer 2014

Barfuß denken und die Entdeckung des Universums „Sechs Beine“

Bare Menschenfüße und kleine Wesen auf sechs Beinen wuseln, schlurfen, springen durch den Sommer 2014
im Park von Schloss Freudenberg. Für das sinnliche Erleben des Gehens, des aufrechten Gangs und der Bewegungsentfaltung beim Gehen liegt den Gästen des Erfahrungsfeldes der erweiterte Barfußweg zu Füßen.

Er führt durch Wald, Feld und Wiesen, über Stock und Stein. Jeder, der sich auf den Weg macht, verspürt die Belebung seiner Füße und Beine. Nachhaltig, auch noch beim Einschlafen am Abend.

Zum Verweilen und zur Lang Weile laden ein: Windharfe, Schaukelanlagen, Summstein, Kräuterspirale, Botanisches Theater, Pflanzschule, Steinlabyrinth, Sonnenuhr … Stockbrotbäckerei unterm Feuerzelt.

Im Laufe der Zeit wird der Pfad Stück für Stück durch die ganze Landschaft gebaut und mit weiteren Erfahrungsfeldstationen bestückt.

Für Menschen von 3 — 103, für Familien, Gruppen, Schulklassen.

Hier können Sie unsere Barfußbroschüre ansehen


2. Oktober 2014, 17.30 Uhr, Kino Caligari, Wiesbaden „Leben ist Schwingung“ / Interviewfilm mit Hugo Kükelhaus / Kino Caligari

Hugo Kükelhaus, Grundsteinleger des Erfahrungsfeldes auf dem Freudenberg, hat sich zeitlebens mit der „Normalität als Schwerstbehinderung“ beschäftigt. In dem kurz vor seinem Tod...

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Dienstag 23. September 2014, 18 Uhr Feuer zur Tag- und Nachtgleiche mit Bernhard Stichlmair

Seit knapp drei Monaten werden die langen Sommer-Tage kürzer. Für kurze Zeit,fast unmerklich, halten sich Tag und Nacht die Waage. Es ist Tag- und Nacht-Gleiche, Herbstbeginn,...

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Kalender

Di, 23.09. | 18:00 h
Fr, 26.09. | 19:30 – 22:30 h
Sa, 27.09. | 12:00 – 14:00 h
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