Eisblumenblüte in der Kältekammer von Schloss Freudenberg:
Erfahrungsfeld „Winter“. Bei -22°C. Ab 1. November 2014.

Schloss Freudenberg lädt ein, ab 1. November 2014 den Winter mit allen Sinnen zu entdecken, der Frage nachzugehen: Wie erwärme ich mich für den Winter? In den Erfahrungsfeldern Schloss und Landschaft kann man erleben, wie es ist, wenn Kälte- und Wärmesinn zusammentreffen.

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Die Eiskammer ist ein Fest für den Kältesinn. Bei -22°C blühen dort Eisblumen auf drei Beeten, wachsen Eiszapfen in die und aus der Höhe, werden in einer Versuchsanlage Schneeflocken gezüchtet. Die Schlossgäste können zudem die Farben einer Eisblume durch einen Polarisationsfilter wahrnehmen und selbsttätig – mittels einer Kräutertinktur und einer eiskalten Metallplatte – eine Eisblume zur Entfaltung bringen. Eine Kerzentauchstation, Feuer im Kamin und im Schlosspark fordern den Wärmesinn heraus.

„Fack ju Göhte“ auf freudenbergerisch:
„Laf ju Göhte“


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Die Ankündigung des Films „Fack ju Göhte“ sorgte für Aufsehen und Aufhorchen, für Raunen, Staunen, Anerkennung. Dieser Filmtitel: Eine Provokation, ein Impuls.

Ein Impuls, den wir aufgenommen haben — mit dem Ergebnis:
„Fack ju Göhte, Teil II“ im Sommer 2014 im Schloss und im Park Freudenberg.
Eine Provokation = Herausforderung, der wir uns gestellt haben.

Jetzt beseelt Goethe das gesamte Erfahrungsfeld, alles ist bereitet, alles ist im Fluss. Oder, um es mit dem Meister zu sagen: „Ein heitres Fest erwartet euch.“

Schattenreißen, Camera obscura, Szenen aus dem Faust, Morgenrot, Himmelsblau, Goethepflanze und andere Sensationen (lat./sensus: Sinn, Bewusstsein // engl./sense: Sinn, Gefühl, Wahrnehmung).
Für Menschen von 3 — 103.

Direktor:

„Wie machen wir’s, dass alles frisch und neu
Und mit Bedeutung auch gefällig sei?
Denn freilich mag ich gern die Menge sehen,
Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt
Und mit gewaltig wiederholten Wehen
Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt,
Bei hellem Tage, schon vor vieren,
Mit Stößen sich bis an die Kasse ficht
Und, wie in Hungersnot um Brot an Bäckertüren,
Um ein Billet sich fast die Hälse bricht.“

(aus: Goethe, Faust I, Vorspiel auf dem Theater)

Sie sind eingeladen, — ohne Drängen, Hauen und Fechten — Goethe bei uns neu zu entdecken: den Forscher, den Phänomenologen, den Liebenden ...

Wir zeigen, wie Goethe es verstand, Naturphänomene und Naturgesetze ins Feld des Menschlichen und Zwischenmenschlichen zu übersetzen.

Wie einst Mephisto und Faust eine Wette eingingen, gehen wir auch eine Wette ein:
Alle Menschen, die in den Genuss unseres Erfahrungsfeldes kommen, werden mit „Love you, Goethe!“ reagieren, werden zum Augenblicke sagen: "Verweile doch! Du bist so schön!"

* Unser Tun auf dem Freudenberg gründet auf Goethes naturwissenschaftlichen Schriften: Farbenlehre, Tonlehre, Wolkenlehre, Metamorphose der Pflanze, Gegensinn ... – und natürlich auf seinem Besuch der Stadt Wiesbaden vor 199 Jahren. Als der sich damals 65jährige zwecks einer Kur hier aufhielt, traf er sich an einem wunderschönen Nachmittag unweit des Freudenberger Schlosses mit einer jungen Frau für gemeinsame Naturstudien, zum Zeichnen in der Natur. Dabei kam es beim Gang durch die Weinreben zu einem folgenschweren Sturz. Goethes zu Stein gewordener Fehltritt kann vom Freudenberg aus bewundert werden: der “Goethestein”. Hier wurde auch sein Lebensmotto verewigt:

„Diese Begierde, die Pyramide meines Daseins, deren Basis mir aufgegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Luft zu spitzen, überwiegt alles andere.“

Aktuelle Öffnungszeiten

Am Montag ist das Museum geschlossen.

DIE - FR 9 - 18 Uhr
SA- SO 11 - 18 Uhr
In den hessischen Ferien: DIE-FR 10 -18 Uhr; SA-SO 11-18 Uhr

Öffnungszeiten




Hier können Sie unsere FACK JU GÖHTE-Broschüre ansehen

Barfuß denken - erweiterter Barfußpfad auf dem Freudenberg

Barfuß denken und die Entdeckung des Universums „Sechs Beine“

Bare Menschenfüße und kleine Wesen auf sechs Beinen wuseln, schlurfen, springen durch den Park von Schloss Freudenberg. Für das sinnliche Erleben des Gehens, des aufrechten Gangs und der Bewegungsentfaltung beim Gehen liegt den Gästen des Erfahrungsfeldes der erweiterte Barfußweg zu Füßen.

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Er führt durch Wald, Feld und Wiesen, über Stock und Stein. Jeder, der sich auf den Weg macht, verspürt die Belebung seiner Füße und Beine. Nachhaltig, auch noch beim Einschlafen am Abend.

Zum Verweilen und zur Lang Weile laden ein: Windharfe, Schaukelanlagen, Summstein, Kräuterspirale, Botanisches Theater, Pflanzschule, Steinlabyrinth, Sonnenuhr … Stockbrotbäckerei unterm Feuerzelt.

Im Laufe der Zeit wird der Pfad Stück für Stück durch die ganze Landschaft gebaut und mit weiteren Erfahrungsfeldstationen bestückt.

Für Menschen von 3 — 103, für Familien, Gruppen, Schulklassen.

Hier können Sie unsere Barfußbroschüre ansehen


Apropos Licht …:

Am 11. Oktober erhielt Schloss Freudenberg eine lichtvolle Auszeichnung: Eine „Wiesbadener Lilie der Inklusion“, überreicht von Gemeinsam Lernen in Wiesbaden und Arbeitskreis...

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Licht und Schatten – Vortrag und Seminar mit Isolde Schliesser

„Gott wirft das Licht, der Mensch den Schatten.“ (Goethe)

Wie gehe ich aus meinem Schatten heraus?
Was hindert mich daran, meine beiden Seiten (Stärken/Schwächen) zu wandeln?

Is...

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