Eiskalt

Wärme. Kälte. Finsternis. Licht.

Den Sinn des Winters erfahren: Kälte- und Wärmesinn treffen zusammen.

Kerzentauchen in der Kerzenwachsstation
„Wachsen" kommt von „Wachs" und braucht Erwärmung und Abkühlung, Eintauchen und Auftauchen. Wir beobachten den Werdegang einer Kerze: Woher kommt die Kerze? Wohin geht die Kerze?

In der Eiskammer erforschen wir den Kältesinn. Wann ist etwas kalt, wann ist etwas warm? Was brauchen Eisblumen zum Wachsen?

Die Sechsecke halten die Eiskristalle und die Bienenwaben zusammen.

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Eiszapfen groß und mächtig wachsen von der Decke herab. Beim Darüberstreichen mit den Fingern verspüre ich die leichten Wellen, Rippen und Maserungen. Das Vereisen ist ein ständiges Schwingen zwischen cool und uncool. Flüssiges wird verfestigt und Gefrorenes wird wieder wässrig, taut. Wie ein Strudel.

Eine schneeweiße Fläche blendet mich. Ich blicke in eine unendliche Weite, von ganz nah erkenne ich Schneeflocken und Schneekristalle, als säßen hier Tausende von weißen Schmetterlingen zusammen auf einer Wand. Auch dieses Weiß „lebt“, die gefrorenen Wassertropfen wachsen, vergehen, wachsen.

Ich verlasse diesen Raum mit dem tiefen Empfinden für das Wasser. Es ist ein „heiliges“ Element und seine Kälte und Wärme sind eine Kraft, eine Bildekraft. Ich kann den Winter nicht mehr missen, und der Jahreslauf mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter ist nicht länger mehr eine bloße Aneinanderreihung, er wird zu einem Werden, Sich- Entfalten, Reifen und Vergehen.

Gruppenführungen für Kindergärten und Schulen/Hochschulen:
bis zu 25 Personen, Dauer 90 Minuten, € 75,— zuzüglich Eintritt/ Ereigniskarte:
(Studenten € 10,—; Schüler 7—17 Jahre € 8,—; Kinder 3—6 Jahre € 6,—
pro Schüler). 

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