Aktuelles

Auf dem Freudenberg erlebt Ihr Euer "Blaues Wunder".

Wir lassen es von unten regnen, machen Klänge durch Wasser sicht- und spürbar, erfahren Belebung durch Schwingung und Strömung. Wir erleben die Gesetzmäßigkeiten und Bildekräfte des „Blauen Wunders“, seine Kraft und seine Zartheit. In Führungen und Werkstätten (Interessiert!? > erfahrungsfeld(at)schlossfreudenberg.de), beim "NaturWissenSchaffen - mit den eigenen Händen" (siehe: Kalender & Programm).

Verstärke unsere Öffentlichkeitsarbeit!

Wir freuen uns auf eine/n MitarbeiterIn im Bereich Social-Media-Management /Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und zur Erschließung neuer Quellen (Fundraising, Förderprojekte, Stiftungs-und Schenkgeld).

Wir finden mit Dir eine/n MitgestalterIn, wenn Du richtig Lust darauf hast, …
° unsere Website und unseren Newsletter zu pflegen und weiterzuentwickeln;
° alle Aktivitäten in den Sozialen Medien zu betreuen;
° Werbe- und Marketingmaßnahmen zu planen und die entsprechenden Prozesse zu koordinieren;
° Broschüren/Flyer zu gestalten - in enger Zusammenarbeit mit unserer Agentur;
° Fördergelder zu beantragen und Kunstaktionen zu begleiten - in enger Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung von Schloß Freudenberg;
° bestehende Kontakte mit MedienvertreterInnen zu pflegen und neue zu schließen;
° JournalistInnen/MedienvertreterInnen vor Ort willkommen zu heißen und zu informieren;
° das Gesamtkunstwerk Schloß Freudenberg mitzugestalten, ein Teil davon zu sein.

Und Du findest zu uns, wenn Du das mitbringst:

° abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach;
° Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Bereich Marketing;
° sicherer Umgang mit gängigen Software-Anwendungen (Typo3, MS Office und CMS);
° sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Lust am Schreiben und Texten;
° ausgeprägte Kontaktfreudigkeit, offenes, freundliches Wesen;
° Fähigkeit zum selbstständigen, zielorientierten und strukturierten Arbeiten, großes Organisationsvermögen;
° Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und ein Stück Unerschrockenheit;
° Lust am Improvisieren und am Mitgestalten eines Gesamtkunstwerks;
° die Bereitschaft, auch an Abenden und Wochenenden zu arbeiten.

Zur Seite steht Dir ein 80köpfiges Team, zur Verfügung eine Vollzeitstelle.

Wir würden Dich gerne bereits im Herbst auf dem Freudenberg willkommen heißen. Sende Deine Bewerbungsunterlagen bitte an Schloß FreudenbergBettina Bettmann.Freudenbergstraße 22465201 WiesbadenE-Mail: bettina.bettmann@schlossfreudenberg.de

NaturWissenSchaffen.
'Wissen schaffen‘ bedeutet: Einen Weg gehen, er-fahren, sich verbinden. ...

Diese Haltung, dieses Sich-Einlassen, dieses In-Beziehung-Gehen ist die Hauptarbeit im Erfahrungsfeld. Der französische Dramatiker Paul Claudel hat im Wort 'connaître‘ das Geheimnis gefunden: Echtes Wissen ist der Zustand des Neu-Geboren-Werdens. Neu-Geboren-Werden = alternativ.

Matthias Schenk

Immer samstags, ab 15.30 Uhr. Wir lassen uns ein auf Bienen + Heil- und Giftkräuter + Feuer + Wasser.

Denkraum unterm Dach


"Die Bienen kennen nicht Arbeitnehmer und Arbeitgeber."

Eine Beobachtung, eine Erkenntnis, die Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, ins Denken bringt - beim Denken über Bedingungsloses Grundeinkommen und Direkte Demokratie.

Während der Podiumsdiskussion anlässlich des Kinostarts des Dokumentarfilms Free Lunch Society: Komm komm Grundeinkommen von Christian Tod am 1. Februar im Wiesbadener Murnau-Filmtheater mit Philipp Jacks, Geschäftsführer der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, und Wolfgang Raul, Attac Wiesbaden - AG „Genug für alle“, sagte er, er sei davon überzeugt, dass, wenn wir frei denken dürften und wüssten, dass unser Denken zu einer Entscheidung führe, sich die Lösung innerhalb eines Monats fände (> s. Video - ab 56:45 min.).

NICHTS erleben.

"Gott hat Alles aus Nichts geschaffen. Aber das Nichts dringt durch.“
Paul Valéry, Œuvres II, 1942

Wir geben dem Nichts eine Gelegenheit vorzudringen. Jeder kann dem Nichts begegnen, wenn er will.

Inmitten einer Ladenzeile in einem Limburger Einkaufscenter nutzen wir im Juli 2017 ein leerstehendes Ladenlokal, inszenieren eine Neueröffnung, einen Zugang zum NICHTS. Vor dem Laden und im Laden werden die Kunden von sechs Nichtstuern und Nichtsnutzen begleitet. Wir verkaufen Nichts. Man sieht nichts. Es gibt nichts … außer Nichts. „Was kostet das?“ – „Nichts. Nur Überwindung.“ Das Nichts riskieren. Unvorhersehbar, unsagbar, was geschieht.

Die Menschen ziehen ihre Schuhe aus, gehen durch eine Lichtschleuse in die Finsternis. Ans Ende der Welt. Finis terrae. Hier: Eine zufällige Berührung in der Dunkelheit, ein Duft, ein Windhauch, ein Geräusch. Immer an der Grenze zum Etwas.

„Wir wollten auf jeden Fall vermeiden, dass etwas geschieht. Und wir damit das Nichts hinter dem Etwas vertreiben. Das ganze Experiment dauerte vier Tage. Zeit, in der wir die Inszenierung ständig korrigiert und weiterentwickelt haben“, sagt Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, Entwickler der NICHTS-BOX.

Das NICHTS kann überall her- und hingestellt werden. Es ist eine mobile Station des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne und des Denkens, Schloß Freudenberg, Wiesbaden.

Hier erhalten Sie Auskunft über NICHTS.


Das NachtMahl jetzt auch vegan!

Das NachtMahl gibt es fortan in vier Variationen; ab September auch vegan.

Verschenken Sie jetzt an "Lichtkinder", an im Sommer Geborene, einen Gutschein für ein Mahl in der Finsternis. Laden Sie sie ein zu einem Fest für die Sinne, schenken Sie "erhellende" Erlebnisse.

Wir verwöhnen und verführen unsere Gäste mit regionalen, saisonalen und biologisch angebauten Lebensmitteln. Getränke gibt es in Rot, Weiß und Blau.

Wir führen sie hinters Licht, zeigen, welch hohen Stellenwert Essen für uns hat, widmen uns den Fragen: Was nehmen wir tagtäglich zu uns? Und was erhält unseren Körper und unsere Seele tatsächlich am Leben?

Beim NachtMahl, in absoluter Dunkelheit, ohne Hinsehen und Zuschauen, erlebt man Nährendes so intensiv wie nie zuvor.

Ein NachtMahl in Blau (vegetarisch) beinhaltet eine Führung durch unser Erfahrungsfeld. Treffpunkt ist die Eingangshalle des Schlosses. Von hier aus machen wir uns auf den einstündigen Weg zu den Geheimnissen des Lichts, der Farben und der Finsternis. Wer kann schon wissen, wohin das führt und was sich einem dabei offenbart?

Alle NachtMahl-Termine finden Sie hier.


DIE BIENENKÖNIGIN

Aus dem Freudenberger Heft No. 03 "Die Bienenkönigin" erfahrt Ihr Wesentliches - kurz und knapp - über den Lern- und Bildungsort "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens", über unsere Seminar-Methode, die Mobile Werkstatt der 13 Sinne, unser gastronomisches Angebot - Ort für Gaumenfreude und Lebensfeiern, Speisesäle in der Finsternis - und mehr ...

"Die Bienenkönigin" erzählt zudem davon, wie alles anfing - mit einer Bienenkönigin. Und sie beinhaltet das namensgleiche Märchen.

Die Bienenkönigin als Flipbook öffnen
Die Bienenkönigin als PDF laden

Gerne schwärmt sie auch in gedruckter Form aus (kostenlos).

Bestellformular "Die Bienenkönigin"


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Eine der meist gestellten Fragen: Was heißt eigentlich Labyrinth?

Wir haben auf dem Freudenberg Quellgebiete für solche Fragen, wo wir die Wortwurzeln ausgraben können (Etymologie, griech. etymologia: Lehre vom Wahren; gr. etymos: wahr).

1981 hatte ich die Aufgabe, an einem Theater-Musik-Tanz-Projekt mitzuwirken. Thema: Labyrinth. Unsere Lehrerin Jolanda Rodio (Schule TOTALES THEATER, Kulturmühle Lützelflüh/Emmental/Schweiz) gab uns auf, eine eigene Labyrinth-Idee zu entwickeln. Dafür gab sie uns ein Jahr Zeit ...

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Ein Impuls war die Labyrinth-Ausstellung von Hermann Kern in Mailand, im Palazzo della Permanente, 1981. Im Katalog zur Ausstellung (S. 17) schreibt Hermann Kern:
„Die Etymologie blieb leider – trotz zahlreicher Deutungsversuche – bis heute ungeklärt. Die früher hauptsächlich vertretene Gleichung: „Labyrinthos = Haus der Doppelaxt (Labrys = „Palast von Knossos auf Kreta“) hat sich aus einer Vielzahl von Gründen als unhaltbar erwiesen. Man weiß nur, daß die Endung -inthos meist auf eine Ortsbezeichnung hinweist und einer Sprache angehört, die die Griechen bei ihrer Einwanderung (2000 v.Chr.) vorgefunden haben.“

Und jetzt, 35 Jahre später, entdeckt Beatrice bei ihrer Vorbereitung auf eine Ein-Führung in unser Labyrinth im Schloßpark, dass die Wortwurzelsuche auch durch das Erfahren selbst erfolgen und somit Erfolg haben kann:

Im Labyrinth verliert man sich nicht.
Im Labyrinth findet man sich.
Im Labyrinth begegnet man dem Minotaurus.
Im Labyrinth begegnet man sich selbst.


Das Labyrinth ist ein Labor. Lat. laboris: Anstrengung, Mühe, Arbeit.
Ein Labor intus. Ich bin meine eigene Werkstatt!

Matthias Schenk, im September 2016

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Cold Drip - Mehr als nur kalter Kaffee!

Auch unser Schloß-Café bietet LebensStoff, ist ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens. Alles kalter Kaffee!? Von wegen!

Miguel Mora de la Rosa, Leiter des Cafés und ausgebildeter Barista, ist ein experimentierfreudiger Mensch, freut sich, unseren Besuchern auf verschiedenste Weise zubereitete Kaffees* anbieten zu können, lädt ein zum Probieren, Erschmecken und Genießen. Seine jüngste Entdeckung: Der Cold Drip. Absolut pur, so empfiehlt ihn unser Barista, oder verwandelt mit einem Eiswürfel, süßer Kondensmilch oder Vanille-Eis. Aus den vielfältigen Variationen und der sorgfältigen Auswahl der Bohnen resultiert ein breites Geschmacksfeld: Von sirupartig über beerig bis hin zu schokoladig intensiv. Und dabei immer: Erfrischend!



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