Aktuelles

Am Samstag, den 23.3.2019, um 19 Uhr. - Das dürfen Sie nicht vergessen!

Bekanntmachung.

Meine Damen und Herren, Madames et Monsieur,

Freunde und Freundes Freunde...Ja genau Sie lade ich ein!

Vorhang auf für die Wanderbühne Anita Schibukat.

Ein einmaliges Wagnis aus dem Hause Freudenberg.

Drei Darsteller, zwei Gastgeber und einen Koch zieht es hinunter vom Berg, hinein in die Stadt.

Eine Uraufführung im Loftwerk (Langgasse 20, Wiesbaden)

Genießen Sie vier Gänge:

1. Ein Märchen 2. Eine Dressur 3. Ein Schatten 4. Ein?

Dazu gibt es Brot, Wein und Schnaps.

Unbezahlbar und kostet nicht die Welt.

Ein Abend für zwanzig Menschen.

Das Schloß Freudenberg präsentiert:

Das dürfen Sie nie vergessen - Ein Schönbart Spiel (23. März)


Gastspiel - Loftwerk - Anmeldung

Achtung! Lesestoff.
Februar und März im Schloß Freudenberg: 100 Jahre!

2019 - vor hundert Jahren.
Rudolf Steiner ist der Begründer der Waldorfpädagogik;
Der Grundstein:

In Ehrfurcht empfangen,
in Liebe begleiten,
in Freiheit entlassen.


Am 7. September 1919 gründete Emil Molt, Eigentümer und Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart, eine Betriebsschule für die Kinder seiner Arbeiter. Mit der "Einheitlichen Volks- und Höheren Schule" wollte er ihnen zum "allgemeinen Menschenrecht auf Bildung" verhelfen. So entstand eine Schule für alle sozialen Schichten, die jedes Kind aufnahm, unabhängig von seiner Herkunft, Konfession und Nationalität. Sie hat das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland aufgebrochen und so versucht, Auslese durch Förderung zu ersetzen. Von Anfang an wurden Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet. Auf Bitte des Fabrikanten Molt übernahm der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, die Ausbildung und Beratung des Lehrerkollegiums. Bis zu seinem Tod sechs Jahre später war er faktisch der Schulleiter der weltweit ersten Waldorfschule. Die Einrichtung auf der Stuttgarter Uhlandshöhe wurde zum Modell für alle späteren, heute weltweit etwa 1.000 Waldorfschulen.

"Es handelt sich heute darum, daß man an jedem einzelnen Platz an den man hingestellt wird, durch ein feines Wahrnehmen der Situation finden kann, was zu tun ist, und daß man Mittel und Wege findet, um dasjenige, was getan werden muss, zu tun."
Emil Molt

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100 Jahre Waldorfschule im Erfahrungsfeld für SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen, ErziehungskünstlerInnen:Begleitungen, Führungen, Begegnungen, Erfahrungen."Wir wollen dazu beitragen, der Waldorfpädagogik vorurteilsfrei zu begegnen. Für mich ist die Idee dieser Pädagogik eine Methode. Wie schule ich mich, die Dinge und die Vorgänge immer genauer und vertiefter wahrzunehmen. Und hier verschränkt sich der Freudenberg der Sinne und des Denkens und einem forschenden Üben und Experimentieren mit der Art und Weise wie wir wahrnehmen und wie wir das Wahrgenommene bedenken."Anette Keitzs, Leiterin des Erfahrungsfelds"Einen Baum als Baum zu sehen, wer kann das? Damit beginnt Hugo Kükelhaus seinen Vortrag. Der eine sieht Bretter, der andere sieht Brennholz, wieder ein andere sieht Borkenkäferbefall, CO2, Photosynthese, Wasserspeicher.... Jeder schaut aus seiner Perspektive. Und da kommt die Waldorfschule ins Spiel, sie nennt es "dynamisch", also das Bewegen und sich bewegen lassen, das Wahr-Nehmen und das Wahr-Geben. Das übe ich im Schloßpark mit Bäumen, Kräutern, Blumen und dem Gras. Nur mit dieser Fähigkeit haben wir Menschen vor 30.000 Jahren begonnen, aus Wildgräsern Getreide zu züchten."Bernhard Stichlmair, Leiter der Landschaftspflege

"Auch diese ganze Curriculum-Verfahren - das heißt, wenn man Informationspartikel addiert, wie etwa: "Wo liegt ein Sternhaufen, wie groß ist er, wie weit ist er entfernt, welche Materie liegt vor? Wenn in einzelne Partikel aufgelöst wird und dann soll man da von den Partikeln her erkennen: "Ach, das ist der Sirius!" Dass man eine Erscheinung reduziert auf ihre messbaren Bestandteile, das nennt man Curriculum-Verfahren. Dieses Verfahren hat man übernommen aus den Laufbändern bei Hühnern.
Die kriegen ihre, zwar nicht Informationspartikel, vielmehr ihre Nahrungspartikel auf einem Fließband und müssen mit ihrem Schnabel nur Pick, Pick, Pick machen....
Es gibt auch andere Schulen, die Privatschulen, ich denke an Waldorfschulen, Hermann-Lietzs-Schule, an die Odenwaldschule."
Hugo Kükelhaus, Film, WDR, Leben ist Schwingung, Soest, 1984

Acht Themenführungen haben wir für euch komponiert und vorbereitet:

1. Die Welt anschauen mit den Augen eines Waldorfschülers mit fünf Beispielen:

  • die Winterruhe der Pflanze im Botanischen Theater.
  • die Empfindung der Farbe Blau im Blauraum
  • die Bildekräfte des Wassers im WasserWunderWerk
  • die Unterscheidung: Denken mit dem Kopf und Denken mit dem Bauch, beim Beobachten wie ich beobachte
  • die Sinneslehre von den zwölf Sinnen an einer Wandtafelzeichnung von Dr. Rudolf Steiner


2. Den Namen tanzen - die Sehnsucht fliegen zu können.

Die Bedeutung des Bewegungssinns für das Lernen, Verstehen und Begreifen. "Einer Bewegungsentfaltung geht eine Bewegungsbefreiung voran. Einer Befreiung der menschlichen Bewegung sind aber unglaubliche Widerstände gesetzt. Es ist, als wenn die Sinne verrückt und die Glieder an Felsen gekettet lägen. In der Seele aber keimt zu der gleichen Zeit die Sehnsucht, fliegen zu können."
Louise Langgaard, Loheland, 1920

Erläuterungen, Beobachtungen und Übungen zum Bewegungssinn, Gleichgewichtssinn, das gehen und das dreigliedrige Schreiten (heben, tragen, stellen).

3. Findet mich das Glück?
"Das Leben ist angewiesen auf die Lücke im System, auf den Fehler in der Rechnung, auf das Loch in der Mauer."
Hugo Kükelhaus
Diese Lücke ist die Bedingung für ein Ge-Lück, ein Glück. "Beim Spieler, der Glück hat...beruht die Befriedigung darauf, dass etwas ohne sein Zutun außer ihm herbeigeführt wird, dass die Welt Gleichsam auf ihn Rücksicht nimmt, dass sie etwas heranträgt, was ihm zugutekommt, dass die Welt zeigt, dass er nicht außer ihr steht (...)"
Rudolf Steiner, Vortrag, 1911. Das Glück, sein Wesen und sein Schein.

Wie bleiben wir lückenhaft, wie erhalten und beschützen wir unsere Lücke um das Glück einen Einlass und Anlass zu geben?

4. Die drei Sachen.
Der eine will und kann nicht,
der andere kann und will nicht,
ein Dritter, will und kann, aber soll nicht.
Betrachtungen zum Denken, Fühlen und Wollen.
Diese "Dreigliederung" durchschwebt sämtliche Arbeits- und Lebensbereiche:
Kunst, Kultur und Bildung, Politik und das Wirtschaftsleben.
Die Führung seiner Waldorfschule hat Rudolf Steiner auf diesen Grund gestellt.
Betrachtung und Vertiefung mit zwei Wandtafelzeichnungen.

5. Ich bin Waldorfschülerin!
"Normalerweise sagt man, ich war Waldorfschülerin, doch das ist nicht so. Ich bin dieser Schule treu geblieben, in meiner tiefsten Haltung und daraus folgend, meinem Verhalten. Dem Neuen und Unbekannten geöffnet zu bleiben, nicht zu verhörten oder zu "versteinern". Vielleicht zu extrem, überall nach dem Sinn zu fragen."
Franziska von Knoblauch, Arbeitsgemeinschaft Freudenberg

Ich zeige euch, wo ich in meiner täglichen Arbeit der Idee der Waldorfschule begegne und ihr könnt mir alle eure Fragen und Bedenken vortragen. Nach dem Motto, was ich schon immer fragen wollte.

6. Es gibt eine Handschrift und es gibt eine Lebensschrift.
Jeder Tag, jede Stunde schreibt sich ein in ein großes Buch.
der Titel ist: Meine Lebensbiographie und jedes der Kapitel hat eine Überschrift. Millionen dieser Bücher bleiben ungelesen in ihren Regalen.
Die Biographiearbeit, das Biographiespiel sind Grundlagen der Waldorfpädagogik. Das Reifen und Wachsen des Kindes zum Jugendlichen und Erwachsenden, wird in Jahresabschnitten gegliedert. Welche Forschungsergebnisse zu dieser Lebensschrift geführt haben und wie wir sie für unser Lebensbuch verwenden können, sind die Themen dieses "Schreibkurses" mit Schreibübungen.

7. Die zwölf pflegerischen Gesten.
In jeder Pflege wirkt ein Zweifaches: Die innere Haltung und Gesinnung des Pflegenden und zum anderen die praktische helfende Tätigkeit. Die innere Haltung und die nach außen wirkende Tat. Die zwölf Gesten finden ihren Ausdruck in den archetypischen Bildern. Angeregt und ermutigt durch die vielen Besuche von Ausbildungsgruppen in der Krankenpflege, Sterbebegleitung und in der Seelenpflege haben wir mit einer intensiven Erforschung der Pflegequalitäten begonnen.

8. Pferdemeditation.

"Dem Pferd etwas Fett an die Hufe tun." Joseph Beuys
Im Schloßwald arbeitet ein Rückepferd (es rückt das gefällte und gesägte Holz auf den Holzplatz). Wir nähern uns dem Kaltblut Quolimacon (Schneckenhaus).
Vom Sehen zum Schauen (Abstand, Gestalt, Färbung, Haltung, Bewegung, Atmung, Stimmung, Laute, Geruch, Berührung...)
<< Welcher Tatsache verdanken wir, dass wir intelligent geworden sind? So sonderbar, so grotesk es erscheinen mag, so wahr ist es: Wären um uns nicht die Tiere, die repräsentiert sind durch die Pferdenatur, der Mensch hätte sich niemals die Intelligenz aneignen können. >>
Rudolf Steiner

Team: Beatrice Dastis Schenk, Anette Keitzs, Matthias Schenk, Bernhard Stichlmair, Najel Graf, Franziska von Knoblauch, Suzan Brans-Brabant, Max Johannson, Lothar Backes, Arash Neshatdoust und Achim Horsinka.

Weitere Informationen, Anmeldungen und Buchungen: www.schlossfreudenberg.de
0611-4110141 und kontakt(at)schlossfreudenberg.de



Seminare im Schloß Freudenberg

1. Was er-scheint Ihnen in Ihrer Biografie?
Fr. 29. März 2019, 17 - 20 Uhr bis Sa. 30. März 2019, 10 - 16 Uhr im Schloß Freudenberg. Sie schauen auf Ihr Lebenspanorama, auf den Fluß Ihres Lebens, auf Ihr Lebensthema, auf Ihr Lebenskunstwerk. Welche Zusammenhänge können Sie sehen und fühlend verstehen?

Seminarort: Schloß Freudenberg
Kostenbeitrag: 180 Euro

2. Jahresseminar Lebenspanorama 2019/2020
Sie erkennen Ihre Lebensthemen und Lebensfragen in Bezug zu Ihrem gesamten Lebenspanorama. Sie betrachten die einzelnen Lebensetappen. Es eröffnen sich neue Perspektiven.
Woher kommen Sie? Wo stehen Sie heute? Wo geht es hin?
In vier Modulen, Beginn:

1. Modul: 8. März. 2019, 17 - 20 Uhr und 9. März 2019, 10 - 16 Uhr,
2. Modul: 31. Mai 2019, 17 - 20 Uhr und 1. Juni 2019, 10 - 16 Uhr,
3. Modul: 13. September 2019, 17 - 20 Uhr und 14. September 10 - 16 Uhr,
4. Modul: 17. Januar 2020, 17 - 20 Uhr und 18. Januar 2020, 10 - 16 Uhr.

Seminarort: Schloß Freudenberg
Kostenbeitrag: 750 Euro

Eine Teilnahme ist mit Ihrer Anmeldung und einer Bestätigung meinerseits möglich. Bei Anmeldung oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

Beatrice Dastis Schenk
Schloß Freudenberg, Wiesbaden
0611 / 41 101 48
bea.dastis.schenk(at)schlossfreudenberg.de

Und jetzt greifen wir in unsere Schatzkammer:

Wir haben "dem beliebtesten Geschenk" drei neue, Freudenberger Variationen hinzugefügt:

Ein Gutschein für eine Zeit, für mich, um meine Biographie, meine Lebensschrift zu lesen. Höhepunkte, Wendepunkte, Wiederkehrendes... Beatrice Dastis Schenk begleitet alle, die das Lesen lernen wollen einen Tag lang.
Der Gutschein heißt: Mein roter Faden.

Ein Gutschein: Meine Sauklaue, ein Tag mit Matthias Schenk zu einer neuen und sichtbaren Begegnung mit der eigenen Handschrift.

Ein Gutschein: Für die Ohren, ein Tag im Klangraum, hören, lauschen, Stille und aktiv, ich werde zur Spielerin, zum Spieler meiner Improvisation und Komposition.

Hier findet ihr alle unsere Gutscheine für Park und Schloß Freudenberg:
https://gutscheine.schlossfreudenberg.de/
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Am Freitag, den 28.12.2018, um 18:45 Uhr. Der HR-Hessentipp zu Gast im Schloß Freudenberg.

Gestern war der HR-Fernsehen unter der Leitung von Volker Janovsky, seinem Team und der Moderatorin Simone Kienast im Schloß Freudenberg, um das Erfahrungsfeld Winter zu entdecken!

Wir wurden "beschwingt" in einer großen Klangschale,
dann wurde uns im neuen WasserWerk (Künstler: Lothar Backes) vor Augen geführt: Wasser ist nicht H2O. Und im Eisblumengarten in der Eiskammer (bei -22 Grad), pflückte sich Simone einen Blumenstrauß. Der sich dann aber in Luft aufgelöst hat, übrig blieben nur noch fünf Wassertropfen.
In der Schattenriß- oder Rattenschißstation wurde Simone portraitiert. Diese Station verdanken wir Goethe."Seht wie das Menschenwesen im Schattenriß zu lesen..."
Ich hoffe Ihr seid recht neugierig und schaut euch die Sendung an, heute um 18:45 Uhr, im Hessentipp.

Dies war meine erste Dreharbeit die ich begleiten durfte als Öffentlichkeits Arbeiter. (Joe-Nigel Stiefelhagen)

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hessentipp/sendungen/index.html

Wir finden.
Drei Menschen, die Freude an jeweils einer dieser Aufgaben haben:

1. Sich sorgen um ein Baudenkmal, eine einhundert Jahre alte Villa samt Park.

Gebäude und Gelände rufen nach einer/m Meister/in, einer/m Haus-und-Hof-Meister/in, die/der in einem Handwerk verwurzelt und beheimatet ist, der/dem der Umgang mit Holz, Metall, Stein, Elektrik, Installation vertraut ist. Das Umsorgen umfasst den Erhalt, die Sicherung und die Entwicklung/Sanierung von Schloß Freudenberg.
Die Hausmeisterei mit ihren Werkstätten und Werkplätzen ist Teil des Erfahrungsfelds zur Entfaltung der Sinne und des Denkens und basiert auf der intensiven Begegnung und Zusammenarbeit mit der ganzen 80-köpfigen Arbeitsgemeinschaft. Neben der Handarbeit ist die Zusammenarbeit (führen, leiten, delegieren, organisieren usw.) die wichtigste Säule der Arbeit im Schloß.
In einer halbjährigen Probezeit organisieren wir eine intensive Einarbeitung und ermöglichen, sich mit den Idealen und Zielen der Schloßarbeitsgemeinschaft vertraut zu machen. Die Grundlage unserer Arbeit sind die Forschungs- und Arbeitsergebnisse von Hugo Kükelhaus. Träger des Projekts ist der gemeinnützige Verein Gesellschaft Natur und Kunst e.V.

2. Sich im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit darum sorgen, dass alle unsere Angebote, Dienste, Produkte usw. bekannt werden, dass wir unseren Gästen, Besuchern und Kunden begegnen – via Internet, Newsletter, Blog, instagram, facebook, snapchat, … Flyer, Karten, Plakate, Briefen.

Wir finden zusammen, wenn Sie Lust am Vertexten und Verworten unserer Arbeit haben, wenn sie vertraut sind oder sich vertraut machen wollen mit den im Rhein-Main-Gebiet wirkenden Medien (Zeitungen, Magazine, Radio, TV, Messen, Kunst- und Kulturveranstaltungen).„Schütze die Flamme“ - dieser Zuruf ist das Leitmotiv dieser Arbeit. Sie ist notwendig, schön und zweckend zum Ganzen.
Der Zeitrahmen für diese Arbeit kann nach dem Bedarf gestaltet werden; nicht alle Arbeiten erfordern eine Präsenz im Schloß. Wichtig ist die Bereitschaft, immer das Gespräch zu suchen und an einer fruchtbaren Arbeitskultur mitzuwirken.
Das Schloß hat viele Kreative, viele Visionäre unter seinem Dach. Ihre wichtige Aufgabe wird es sein, zu gewichten, zu ordnen, zu planen und von Ideen zu Produkten und dann zu Kampagnen zu kommen.
Bei einem ersten Gespräch stehen wir Rede und Antwort darüber, wie wir ausgestattet sind, mit welchen Programmen wir arbeiten und in welchem Arbeitsfeld im Moment die Not am größten ist.

3. Ein Gastgeber, eine Gastgeberin zu sein! Im Feld der Seminare, Veranstaltungen, Feiern.

Das Feld ruft nach jemandem, der immer die Ruhe behält und ein Segelschiff auch bei Gegenwind fahren kann. Die/der einen Panoramablick hat: vom ersten Gespräch bis zur Verabschiedung schaut, um die Wichtigkeit der Rechnungsstellung und des Feedback-Gesprächs mit der/dem Auftraggeberin/Auftraggeber weiß. Auch die Konzeption von neuen Angeboten zählt zu den Aufgaben.
Alle Arbeit basiert auf der Zusammenarbeit mit dem Gastronomieteam, den Hauspflegerinnen, der Hausmeisterei, dem Parkteam.Viele Veranstaltungen finden dann statt, wenn normalerweise arbeitsfrei ist. Und umgekehrt ist man arbeitsfrei, wenn alle anderen arbeiten.
Wir wollen drei Kennenlerntage miteinander nutzen, um das Entscheiden für die Aufgabe zu ermöglichen. Und um uns bei Euch erfolgreich zu bewerben.

Fünf Gründe, die gegen eine Bewerbung sprechen:

Ich muss nach einer langen Ausbildungszeit endlich möglichst viel Geld verdienen. Wir haben sehr viel Sinn-, Initiativ- und Gestaltungsräume und auch Potenziale, unsere Einkünfte zu steigern. Was wir bisher geschafft haben: ein auskömmliches, bescheidenes Auskommen - allein durch unsere Arbeit, ohne Subventionen. Was kommt, liegt in den Köpfen, Herzen und Händen derer, die jetzt da sind.
Ich will mich selbst verwirklichen. Mit Deiner Unterstützung und Mitarbeit wollen wir das Geplante und Vorhandene sichern, pflegen, verfeinern und veredeln.
Ich brauche meine Ruhe und bin eher ein/e Einzelkämpfer/in. Wir sind wie ein Bienenstock. Und die Gespräche im Schloßcafé, in der Küche und im Garten sind wie das Sammeln von Nektar und Pollen. Daraus machen wir dann Honig und Wachs.
Weil es mir zu anstrengend wird, wenn sich das Schloß für mich persönlich interessiert.
Weil Wiesbaden nicht Berlin ist.

Ansprechpartnerinnen:

Beatrice Dastis Schenk & Katharina Schenk

Ab sofort!

E-Mail: bea.dastis.schenk(at)schlossfreudenberg.de

Telefon: O611 / 41 101 48
Post: Schloß Freudenberg, Beatrice Dastis Schenk, 65201 Wiesbaden

7. Oktober, 14 - 15.30 Uhr: Öffentliche Sonntagsführung mit Inox Kapell

Inox Kapell, Premium-Insektologe von Schloß Freudenberg, startet mit Ihnen eine Expedition ins Reich der Sechs- und Achtbeiner. Sie tauchen ein in die fremde, zauberhafte, geheimnisvolle Welt der Insekten und Spinnen. In der direkten Begegnung kommen Sie ins Staunen und ins Fragen, werden Sie zu Entdeckern! Kleine Wesen - große Vorbilder. - Ein Geschenk des Hauses.

Sonntag, 23. September: Mensch, Esel! Was haben wir miteinander zu tun?

Wir feiern gemeinsam mit unseren Besuchern, dass unsere drei Esel Emil, Janosch und Urmel seit einem Jahr auf dem Freudenberg leben. Auf dem Programm stehen Spaziergänge und Begegnungen mit den Dreien (Thema: „Wahrnehmung der Landschaft als Organismus“), eine Eselwerkstatt „Von der Beobachtung zur Darstellung“, der interaktive Vortrag „So ein Mist!“ sowie Lesungen von Esel-Märchen und -Geschichten an der Feuerstelle.

Mit den Grautieren sind Weidetiere auf den Freudenberg gekommen, die es ermöglichen, die große Windharfenwiese als Licht-, Sicht-, Wärme- sowie Wind- und Wetter-Erfahrungsoase offen zu halten. Sie unterstützen uns als Landschaftspfleger, Landschaftsbereicherer und Landschaftsentwickler.

Findet mich das Glück? Ja.


Im Märchen wird Hans mit einem Goldstück belohnt. Wir alle tragen dieses Gold in uns. Es sind unsere Talente, Fähigkeiten, Begabungen, Möglichkeiten und Chancen, die wir be-greifen und er-greifen. Um das Glück zu suchen und zu finden, haben wir auf dem Freudenberg die besten Voraussetzungen.

Für Glückskinder. Für alle Menschen von 3 bis 103.

"Wie findet mich das Glück?" ist ab Oktober 2018 die Frage, der wir immer sonntags ab 14 Uhr bei unseren Öffentlichen Sonntagsführungen folgen. Zu unser aller Glück sind diese Führungen Geschenke des Hauses! Bringt Eure Glücksfragen mit!

Auf dem Freudenberg erlebt Ihr Euer "Blaues Wunder".

Wir lassen es von unten regnen, machen Klänge durch Wasser sicht- und spürbar, erfahren Belebung durch Schwingung und Strömung. Wir erleben die Gesetzmäßigkeiten und Bildekräfte des „Blauen Wunders“, seine Kraft und seine Zartheit. In Führungen und Werkstätten (Interessiert!? > erfahrungsfeld(at)schlossfreudenberg.de), beim "NaturWissenSchaffen - mit den eigenen Händen" (siehe: Kalender & Programm).

NaturWissenSchaffen.
'Wissen schaffen‘ bedeutet: Einen Weg gehen, er-fahren, sich verbinden. ...

Diese Haltung, dieses Sich-Einlassen, dieses In-Beziehung-Gehen ist die Hauptarbeit im Erfahrungsfeld. Der französische Dramatiker Paul Claudel hat im Wort 'connaître‘ das Geheimnis gefunden: Echtes Wissen ist der Zustand des Neu-Geboren-Werdens. Neu-Geboren-Werden = alternativ.

Matthias Schenk

Immer samstags, ab 15.30 Uhr. Wir lassen uns ein auf Bienen + Heil- und Giftkräuter + Feuer + Wasser.

Denkraum unterm Dach


"Die Bienen kennen nicht Arbeitnehmer und Arbeitgeber."

Eine Beobachtung, eine Erkenntnis, die Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, ins Denken bringt - beim Denken über Bedingungsloses Grundeinkommen und Direkte Demokratie.

Während der Podiumsdiskussion anlässlich des Kinostarts des Dokumentarfilms Free Lunch Society: Komm komm Grundeinkommen von Christian Tod am 1. Februar im Wiesbadener Murnau-Filmtheater mit Philipp Jacks, Geschäftsführer der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, und Wolfgang Raul, Attac Wiesbaden - AG „Genug für alle“, sagte er, er sei davon überzeugt, dass, wenn wir frei denken dürften und wüssten, dass unser Denken zu einer Entscheidung führe, sich die Lösung innerhalb eines Monats fände (> s. Video - ab 56:45 min.).

NICHTS erleben.

"Gott hat Alles aus Nichts geschaffen. Aber das Nichts dringt durch.“
Paul Valéry, Œuvres II, 1942

Wir geben dem Nichts eine Gelegenheit vorzudringen. Jeder kann dem Nichts begegnen, wenn er will.

Inmitten einer Ladenzeile in einem Limburger Einkaufscenter nutzen wir im Juli 2017 ein leerstehendes Ladenlokal, inszenieren eine Neueröffnung, einen Zugang zum NICHTS. Vor dem Laden und im Laden werden die Kunden von sechs Nichtstuern und Nichtsnutzen begleitet. Wir verkaufen Nichts. Man sieht nichts. Es gibt nichts … außer Nichts. „Was kostet das?“ – „Nichts. Nur Überwindung.“ Das Nichts riskieren. Unvorhersehbar, unsagbar, was geschieht.

Die Menschen ziehen ihre Schuhe aus, gehen durch eine Lichtschleuse in die Finsternis. Ans Ende der Welt. Finis terrae. Hier: Eine zufällige Berührung in der Dunkelheit, ein Duft, ein Windhauch, ein Geräusch. Immer an der Grenze zum Etwas.

„Wir wollten auf jeden Fall vermeiden, dass etwas geschieht. Und wir damit das Nichts hinter dem Etwas vertreiben. Das ganze Experiment dauerte vier Tage. Zeit, in der wir die Inszenierung ständig korrigiert und weiterentwickelt haben“, sagt Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, Entwickler der NICHTS-BOX.

Das NICHTS kann überall her- und hingestellt werden. Es ist eine mobile Station des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne und des Denkens, Schloß Freudenberg, Wiesbaden.

Hier erhalten Sie Auskunft über NICHTS.


Das NachtMahl jetzt auch vegan!

Das NachtMahl gibt es fortan in vier Variationen; ab September auch vegan.

Verschenken Sie jetzt an "Lichtkinder", an im Sommer Geborene, einen Gutschein für ein Mahl in der Finsternis. Laden Sie sie ein zu einem Fest für die Sinne, schenken Sie "erhellende" Erlebnisse.

Wir verwöhnen und verführen unsere Gäste mit regionalen, saisonalen und biologisch angebauten Lebensmitteln. Getränke gibt es in Rot, Weiß und Blau.

Wir führen sie hinters Licht, zeigen, welch hohen Stellenwert Essen für uns hat, widmen uns den Fragen: Was nehmen wir tagtäglich zu uns? Und was erhält unseren Körper und unsere Seele tatsächlich am Leben?

Beim NachtMahl, in absoluter Dunkelheit, ohne Hinsehen und Zuschauen, erlebt man Nährendes so intensiv wie nie zuvor.

Ein NachtMahl in Blau (vegetarisch) beinhaltet eine Führung durch unser Erfahrungsfeld. Treffpunkt ist die Eingangshalle des Schlosses. Von hier aus machen wir uns auf den einstündigen Weg zu den Geheimnissen des Lichts, der Farben und der Finsternis. Wer kann schon wissen, wohin das führt und was sich einem dabei offenbart?

Alle NachtMahl-Termine finden Sie hier.

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Hier steht die Info

Eine der meist gestellten Fragen: Was heißt eigentlich Labyrinth?

Wir haben auf dem Freudenberg Quellgebiete für solche Fragen, wo wir die Wortwurzeln ausgraben können (Etymologie, griech. etymologia: Lehre vom Wahren; gr. etymos: wahr).

1981 hatte ich die Aufgabe, an einem Theater-Musik-Tanz-Projekt mitzuwirken. Thema: Labyrinth. Unsere Lehrerin Jolanda Rodio (Schule TOTALES THEATER, Kulturmühle Lützelflüh/Emmental/Schweiz) gab uns auf, eine eigene Labyrinth-Idee zu entwickeln. Dafür gab sie uns ein Jahr Zeit ...

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Ein Impuls war die Labyrinth-Ausstellung von Hermann Kern in Mailand, im Palazzo della Permanente, 1981. Im Katalog zur Ausstellung (S. 17) schreibt Hermann Kern:
„Die Etymologie blieb leider – trotz zahlreicher Deutungsversuche – bis heute ungeklärt. Die früher hauptsächlich vertretene Gleichung: „Labyrinthos = Haus der Doppelaxt (Labrys = „Palast von Knossos auf Kreta“) hat sich aus einer Vielzahl von Gründen als unhaltbar erwiesen. Man weiß nur, daß die Endung -inthos meist auf eine Ortsbezeichnung hinweist und einer Sprache angehört, die die Griechen bei ihrer Einwanderung (2000 v.Chr.) vorgefunden haben.“

Und jetzt, 35 Jahre später, entdeckt Beatrice bei ihrer Vorbereitung auf eine Ein-Führung in unser Labyrinth im Schloßpark, dass die Wortwurzelsuche auch durch das Erfahren selbst erfolgen und somit Erfolg haben kann:

Im Labyrinth verliert man sich nicht.
Im Labyrinth findet man sich.
Im Labyrinth begegnet man dem Minotaurus.
Im Labyrinth begegnet man sich selbst.


Das Labyrinth ist ein Labor. Lat. laboris: Anstrengung, Mühe, Arbeit.
Ein Labor intus. Ich bin meine eigene Werkstatt!

Matthias Schenk, im September 2016

Hier steht die Info

Cold Drip - Mehr als nur kalter Kaffee!

Auch unser Schloß-Café bietet LebensStoff, ist ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens. Alles kalter Kaffee!? Von wegen!

Miguel Mora de la Rosa, Leiter des Cafés und ausgebildeter Barista, ist ein experimentierfreudiger Mensch, freut sich, unseren Besuchern auf verschiedenste Weise zubereitete Kaffees* anbieten zu können, lädt ein zum Probieren, Erschmecken und Genießen. Seine jüngste Entdeckung: Der Cold Drip. Absolut pur, so empfiehlt ihn unser Barista, oder verwandelt mit einem Eiswürfel, süßer Kondensmilch oder Vanille-Eis. Aus den vielfältigen Variationen und der sorgfältigen Auswahl der Bohnen resultiert ein breites Geschmacksfeld: Von sirupartig über beerig bis hin zu schokoladig intensiv. Und dabei immer: Erfrischend!



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