Aktuelles

Wir finden.
Drei Menschen, die Freude an jeweils einer dieser Aufgaben haben:

1. Sich sorgen um ein Baudenkmal, eine einhundert Jahre alte Villa samt Park.

Gebäude und Gelände rufen nach einer/m Meister/in, einer/m Haus-und-Hof-Meister/in, die/der in einem Handwerk verwurzelt und beheimatet ist, der/dem der Umgang mit Holz, Metall, Stein, Elektrik, Installation vertraut ist. Das Umsorgen umfasst den Erhalt, die Sicherung und die Entwicklung/Sanierung von Schloß Freudenberg.
Die Hausmeisterei mit ihren Werkstätten und Werkplätzen ist Teil des Erfahrungsfelds zur Entfaltung der Sinne und des Denkens und basiert auf der intensiven Begegnung und Zusammenarbeit mit der ganzen 80-köpfigen Arbeitsgemeinschaft. Neben der Handarbeit ist die Zusammenarbeit (führen, leiten, delegieren, organisieren usw.) die wichtigste Säule der Arbeit im Schloß.
In einer halbjährigen Probezeit organisieren wir eine intensive Einarbeitung und ermöglichen, sich mit den Idealen und Zielen der Schloßarbeitsgemeinschaft vertraut zu machen. Die Grundlage unserer Arbeit sind die Forschungs- und Arbeitsergebnisse von Hugo Kükelhaus. Träger des Projekts ist der gemeinnützige Verein Gesellschaft Natur und Kunst e.V.

2. Sich im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit darum sorgen, dass alle unsere Angebote, Dienste, Produkte usw. bekannt werden, dass wir unseren Gästen, Besuchern und Kunden begegnen – via Internet, Newsletter, Blog, instagram, facebook, snapchat, … Flyer, Karten, Plakate, Briefen.

Wir finden zusammen, wenn Sie Lust am Vertexten und Verworten unserer Arbeit haben, wenn sie vertraut sind oder sich vertraut machen wollen mit den im Rhein-Main-Gebiet wirkenden Medien (Zeitungen, Magazine, Radio, TV, Messen, Kunst- und Kulturveranstaltungen).„Schütze die Flamme“ - dieser Zuruf ist das Leitmotiv dieser Arbeit. Sie ist notwendig, schön und zweckend zum Ganzen.
Der Zeitrahmen für diese Arbeit kann nach dem Bedarf gestaltet werden; nicht alle Arbeiten erfordern eine Präsenz im Schloß. Wichtig ist die Bereitschaft, immer das Gespräch zu suchen und an einer fruchtbaren Arbeitskultur mitzuwirken.
Das Schloß hat viele Kreative, viele Visionäre unter seinem Dach. Ihre wichtige Aufgabe wird es sein, zu gewichten, zu ordnen, zu planen und von Ideen zu Produkten und dann zu Kampagnen zu kommen.
Bei einem ersten Gespräch stehen wir Rede und Antwort darüber, wie wir ausgestattet sind, mit welchen Programmen wir arbeiten und in welchem Arbeitsfeld im Moment die Not am größten ist.

3. Ein Gastgeber, eine Gastgeberin zu sein! Im Feld der Seminare, Veranstaltungen, Feiern.

Das Feld ruft nach jemandem, der immer die Ruhe behält und ein Segelschiff auch bei Gegenwind fahren kann. Die/der einen Panoramablick hat: vom ersten Gespräch bis zur Verabschiedung schaut, um die Wichtigkeit der Rechnungsstellung und des Feedback-Gesprächs mit der/dem Auftraggeberin/Auftraggeber weiß. Auch die Konzeption von neuen Angeboten zählt zu den Aufgaben.
Alle Arbeit basiert auf der Zusammenarbeit mit dem Gastronomieteam, den Hauspflegerinnen, der Hausmeisterei, dem Parkteam.Viele Veranstaltungen finden dann statt, wenn normalerweise arbeitsfrei ist. Und umgekehrt ist man arbeitsfrei, wenn alle anderen arbeiten.
Wir wollen drei Kennenlerntage miteinander nutzen, um das Entscheiden für die Aufgabe zu ermöglichen. Und um uns bei Euch erfolgreich zu bewerben.

Fünf Gründe, die gegen eine Bewerbung sprechen:

Ich muss nach einer langen Ausbildungszeit endlich möglichst viel Geld verdienen. Wir haben sehr viel Sinn-, Initiativ- und Gestaltungsräume und auch Potenziale, unsere Einkünfte zu steigern. Was wir bisher geschafft haben: ein auskömmliches, bescheidenes Auskommen - allein durch unsere Arbeit, ohne Subventionen. Was kommt, liegt in den Köpfen, Herzen und Händen derer, die jetzt da sind.
Ich will mich selbst verwirklichen. Mit Deiner Unterstützung und Mitarbeit wollen wir das Geplante und Vorhandene sichern, pflegen, verfeinern und veredeln.
Ich brauche meine Ruhe und bin eher ein/e Einzelkämpfer/in. Wir sind wie ein Bienenstock. Und die Gespräche im Schloßcafé, in der Küche und im Garten sind wie das Sammeln von Nektar und Pollen. Daraus machen wir dann Honig und Wachs.
Weil es mir zu anstrengend wird, wenn sich das Schloß für mich persönlich interessiert.
Weil Wiesbaden nicht Berlin ist.

Ansprechpartnerinnen:

Beatrice Dastis Schenk & Katharina Schenk

Ab sofort!

E-Mail: bea.dastis.schenk(at)schlossfreudenberg.de

Telefon: O611 / 41 101 48
Post: Schloß Freudenberg, Beatrice Dastis Schenk, 65201 Wiesbaden

7. Oktober, 14 - 15.30 Uhr: Öffentliche Sonntagsführung mit Inox Kapell

Inox Kapell, Premium-Insektologe von Schloß Freudenberg, startet mit Ihnen eine Expedition ins Reich der Sechs- und Achtbeiner. Sie tauchen ein in die fremde, zauberhafte, geheimnisvolle Welt der Insekten und Spinnen. In der direkten Begegnung kommen Sie ins Staunen und ins Fragen, werden Sie zu Entdeckern! Kleine Wesen - große Vorbilder. - Ein Geschenk des Hauses.

Sonntag, 23. September: Mensch, Esel! Was haben wir miteinander zu tun?

Wir feiern gemeinsam mit unseren Besuchern, dass unsere drei Esel Emil, Janosch und Urmel seit einem Jahr auf dem Freudenberg leben. Auf dem Programm stehen Spaziergänge und Begegnungen mit den Dreien (Thema: „Wahrnehmung der Landschaft als Organismus“), eine Eselwerkstatt „Von der Beobachtung zur Darstellung“, der interaktive Vortrag „So ein Mist!“ sowie Lesungen von Esel-Märchen und -Geschichten an der Feuerstelle.

Mit den Grautieren sind Weidetiere auf den Freudenberg gekommen, die es ermöglichen, die große Windharfenwiese als Licht-, Sicht-, Wärme- sowie Wind- und Wetter-Erfahrungsoase offen zu halten. Sie unterstützen uns als Landschaftspfleger, Landschaftsbereicherer und Landschaftsentwickler.

Findet mich das Glück? Ja.


Im Märchen wird Hans mit einem Goldstück belohnt. Wir alle tragen dieses Gold in uns. Es sind unsere Talente, Fähigkeiten, Begabungen, Möglichkeiten und Chancen, die wir be-greifen und er-greifen. Um das Glück zu suchen und zu finden, haben wir auf dem Freudenberg die besten Voraussetzungen.

Für Glückskinder. Für alle Menschen von 3 bis 103.

"Wie findet mich das Glück?" ist ab Oktober 2018 die Frage, der wir immer sonntags ab 14 Uhr bei unseren Öffentlichen Sonntagsführungen folgen. Zu unser aller Glück sind diese Führungen Geschenke des Hauses! Bringt Eure Glücksfragen mit!

Auf dem Freudenberg erlebt Ihr Euer "Blaues Wunder".

Wir lassen es von unten regnen, machen Klänge durch Wasser sicht- und spürbar, erfahren Belebung durch Schwingung und Strömung. Wir erleben die Gesetzmäßigkeiten und Bildekräfte des „Blauen Wunders“, seine Kraft und seine Zartheit. In Führungen und Werkstätten (Interessiert!? > erfahrungsfeld(at)schlossfreudenberg.de), beim "NaturWissenSchaffen - mit den eigenen Händen" (siehe: Kalender & Programm).

NaturWissenSchaffen.
'Wissen schaffen‘ bedeutet: Einen Weg gehen, er-fahren, sich verbinden. ...

Diese Haltung, dieses Sich-Einlassen, dieses In-Beziehung-Gehen ist die Hauptarbeit im Erfahrungsfeld. Der französische Dramatiker Paul Claudel hat im Wort 'connaître‘ das Geheimnis gefunden: Echtes Wissen ist der Zustand des Neu-Geboren-Werdens. Neu-Geboren-Werden = alternativ.

Matthias Schenk

Immer samstags, ab 15.30 Uhr. Wir lassen uns ein auf Bienen + Heil- und Giftkräuter + Feuer + Wasser.

Denkraum unterm Dach


"Die Bienen kennen nicht Arbeitnehmer und Arbeitgeber."

Eine Beobachtung, eine Erkenntnis, die Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, ins Denken bringt - beim Denken über Bedingungsloses Grundeinkommen und Direkte Demokratie.

Während der Podiumsdiskussion anlässlich des Kinostarts des Dokumentarfilms Free Lunch Society: Komm komm Grundeinkommen von Christian Tod am 1. Februar im Wiesbadener Murnau-Filmtheater mit Philipp Jacks, Geschäftsführer der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, und Wolfgang Raul, Attac Wiesbaden - AG „Genug für alle“, sagte er, er sei davon überzeugt, dass, wenn wir frei denken dürften und wüssten, dass unser Denken zu einer Entscheidung führe, sich die Lösung innerhalb eines Monats fände (> s. Video - ab 56:45 min.).

NICHTS erleben.

"Gott hat Alles aus Nichts geschaffen. Aber das Nichts dringt durch.“
Paul Valéry, Œuvres II, 1942

Wir geben dem Nichts eine Gelegenheit vorzudringen. Jeder kann dem Nichts begegnen, wenn er will.

Inmitten einer Ladenzeile in einem Limburger Einkaufscenter nutzen wir im Juli 2017 ein leerstehendes Ladenlokal, inszenieren eine Neueröffnung, einen Zugang zum NICHTS. Vor dem Laden und im Laden werden die Kunden von sechs Nichtstuern und Nichtsnutzen begleitet. Wir verkaufen Nichts. Man sieht nichts. Es gibt nichts … außer Nichts. „Was kostet das?“ – „Nichts. Nur Überwindung.“ Das Nichts riskieren. Unvorhersehbar, unsagbar, was geschieht.

Die Menschen ziehen ihre Schuhe aus, gehen durch eine Lichtschleuse in die Finsternis. Ans Ende der Welt. Finis terrae. Hier: Eine zufällige Berührung in der Dunkelheit, ein Duft, ein Windhauch, ein Geräusch. Immer an der Grenze zum Etwas.

„Wir wollten auf jeden Fall vermeiden, dass etwas geschieht. Und wir damit das Nichts hinter dem Etwas vertreiben. Das ganze Experiment dauerte vier Tage. Zeit, in der wir die Inszenierung ständig korrigiert und weiterentwickelt haben“, sagt Matthias Schenk, künstlerischer Leiter von Schloß Freudenberg, Entwickler der NICHTS-BOX.

Das NICHTS kann überall her- und hingestellt werden. Es ist eine mobile Station des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne und des Denkens, Schloß Freudenberg, Wiesbaden.

Hier erhalten Sie Auskunft über NICHTS.


Das NachtMahl jetzt auch vegan!

Das NachtMahl gibt es fortan in vier Variationen; ab September auch vegan.

Verschenken Sie jetzt an "Lichtkinder", an im Sommer Geborene, einen Gutschein für ein Mahl in der Finsternis. Laden Sie sie ein zu einem Fest für die Sinne, schenken Sie "erhellende" Erlebnisse.

Wir verwöhnen und verführen unsere Gäste mit regionalen, saisonalen und biologisch angebauten Lebensmitteln. Getränke gibt es in Rot, Weiß und Blau.

Wir führen sie hinters Licht, zeigen, welch hohen Stellenwert Essen für uns hat, widmen uns den Fragen: Was nehmen wir tagtäglich zu uns? Und was erhält unseren Körper und unsere Seele tatsächlich am Leben?

Beim NachtMahl, in absoluter Dunkelheit, ohne Hinsehen und Zuschauen, erlebt man Nährendes so intensiv wie nie zuvor.

Ein NachtMahl in Blau (vegetarisch) beinhaltet eine Führung durch unser Erfahrungsfeld. Treffpunkt ist die Eingangshalle des Schlosses. Von hier aus machen wir uns auf den einstündigen Weg zu den Geheimnissen des Lichts, der Farben und der Finsternis. Wer kann schon wissen, wohin das führt und was sich einem dabei offenbart?

Alle NachtMahl-Termine finden Sie hier.

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Eine der meist gestellten Fragen: Was heißt eigentlich Labyrinth?

Wir haben auf dem Freudenberg Quellgebiete für solche Fragen, wo wir die Wortwurzeln ausgraben können (Etymologie, griech. etymologia: Lehre vom Wahren; gr. etymos: wahr).

1981 hatte ich die Aufgabe, an einem Theater-Musik-Tanz-Projekt mitzuwirken. Thema: Labyrinth. Unsere Lehrerin Jolanda Rodio (Schule TOTALES THEATER, Kulturmühle Lützelflüh/Emmental/Schweiz) gab uns auf, eine eigene Labyrinth-Idee zu entwickeln. Dafür gab sie uns ein Jahr Zeit ...

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Ein Impuls war die Labyrinth-Ausstellung von Hermann Kern in Mailand, im Palazzo della Permanente, 1981. Im Katalog zur Ausstellung (S. 17) schreibt Hermann Kern:
„Die Etymologie blieb leider – trotz zahlreicher Deutungsversuche – bis heute ungeklärt. Die früher hauptsächlich vertretene Gleichung: „Labyrinthos = Haus der Doppelaxt (Labrys = „Palast von Knossos auf Kreta“) hat sich aus einer Vielzahl von Gründen als unhaltbar erwiesen. Man weiß nur, daß die Endung -inthos meist auf eine Ortsbezeichnung hinweist und einer Sprache angehört, die die Griechen bei ihrer Einwanderung (2000 v.Chr.) vorgefunden haben.“

Und jetzt, 35 Jahre später, entdeckt Beatrice bei ihrer Vorbereitung auf eine Ein-Führung in unser Labyrinth im Schloßpark, dass die Wortwurzelsuche auch durch das Erfahren selbst erfolgen und somit Erfolg haben kann:

Im Labyrinth verliert man sich nicht.
Im Labyrinth findet man sich.
Im Labyrinth begegnet man dem Minotaurus.
Im Labyrinth begegnet man sich selbst.


Das Labyrinth ist ein Labor. Lat. laboris: Anstrengung, Mühe, Arbeit.
Ein Labor intus. Ich bin meine eigene Werkstatt!

Matthias Schenk, im September 2016

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Cold Drip - Mehr als nur kalter Kaffee!

Auch unser Schloß-Café bietet LebensStoff, ist ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens. Alles kalter Kaffee!? Von wegen!

Miguel Mora de la Rosa, Leiter des Cafés und ausgebildeter Barista, ist ein experimentierfreudiger Mensch, freut sich, unseren Besuchern auf verschiedenste Weise zubereitete Kaffees* anbieten zu können, lädt ein zum Probieren, Erschmecken und Genießen. Seine jüngste Entdeckung: Der Cold Drip. Absolut pur, so empfiehlt ihn unser Barista, oder verwandelt mit einem Eiswürfel, süßer Kondensmilch oder Vanille-Eis. Aus den vielfältigen Variationen und der sorgfältigen Auswahl der Bohnen resultiert ein breites Geschmacksfeld: Von sirupartig über beerig bis hin zu schokoladig intensiv. Und dabei immer: Erfrischend!



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