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Februar und März, 100 Jahre Waldorfschule im Schloß Freudenberg!

100 Jahre Waldorfschule im Erfahrungsfeld für SchülerInnen, Eltern, PädagogInnen, ErziehungskünstlerInnen:
Begleitungen, Führungen, Begegnungen, Erfahrungen.


1. Die Welt anschauen mit den Augen eines Waldorfschülers mit fünf Beispielen:

  • die Winterruhe der Pflanze im Botanischen Theater
  • die Empfindung der Farbe Blau im Blauraum
  • die Bildekräfte des Wassers im WasserWunderWerk
  • die Unterscheidung: Denken mit dem Kopf und Denken mit dem Bauch, beim Beobachten wie ich beobachte
  • die Sinneslehre von den "12 Sinnen" an einer Wandtafelzeichnung von Dr. Rudolf Steiner

2. Seinen Namen tanzen - die Sehnsucht fliegen zu können.

Die Bedeutung des Bewegungssinns für das Lernen, Verstehen und Begreifen.
"Einer Bewegungsentfaltung geht eine Bewegungsbefreiung voran. Einer Befreiung der menschlichen Bewegung sind aber unglaubliche Widerstände gesetzt. Es ist, als wenn die Sinne verrückt und die Glieder an Felsen gekettet lägen. In der Seele aber keimt zu der gleichen Zeit die Sehnsucht, fliegen zu können."
Louise Langgaard, Loheland, 1920.

Erläuterungen, Beobachtungen und Übungen zum Bewegungssinn, Gleichtgewcihtssinn, das Gehen und das dreigliedrige Schreiten (heben, tragen, stellen).

3. Findet mich das Glück?

"Das Leben ist angewiesen auf die Lücke im System, auf den Fehler in der Rechnung, auf das Loch in der Mauer." Hugo Kükelhaus.
Diese Lücke ist die Bedingung für ein Ge-Lück, ein Glück.
 "Beim Spieler, der Glück hat...beruht die Befriedigung darauf, dass etwas ohne sein Zutun außer ihm herbeigeführt wird, dass die Welt Gleichsam auf ihn Rücksicht nimmt, dass sie etwas heranträgt, was ihm zugutekommt, dass die Welt zeigt, dass er nicht außer ihr steht..."
Rudolf Steiner, Vortrag, 1911, Das Glück, sein Wesen und sein Schein.

Wie bleiben wir lückenhaft, wie erhalten und beschützen wir unsere Lücke um das Glück einen Einlass und Anlass zu geben?

5. Ich bin Waldorfschülerin

"Normalerweise sagt man, ich war Waldorfschülerin, doch das ist nicht so. Ich bin dieser Schule treu geblieben, in meiner tiefsten Haltung und daraus folgend, meinem Verhalten. Dem Neuen und Unbekannten geöffnet zu bleiben, nicht dem Sinn zu fragen."
Franzika von Knoblauch, Arbeitsgemeinschaft Freudenberg

Ich zeige Euch, wo ich in meiner  täglichen Arbeit der Idee der Waldorfschule begegne und ihr könnt mir alle eure Fragen und Bedenken vortragen. Nach dem Motto, was ich schon immer fragen wollte.

7. Die zwölf pflegerischen Gesten

In jeder Pflege wirkt ein Zweifaches: Die in der vielfältigsten Formen lebende innere Haltung und Gesinnung des Pflegenden und zum anderen die praktische helfende Tätigkeit. Die innere Haltung und die nach außen wirkende Tat. Die zwölf Gesten finden ihren Ausdruck in den archetypischen Bildern des Tierkreis.
Angeregt und ermutigt durch die vielen Besuche von Ausbildungsgruppen in der Krankenpflege, Sterbebegleitung und in der Seelenpflege (Nikodemus Werk, Haus Aja Textor Goethe, Haus Hohenfried, Martgashofen, Michael Schule Frankfurt) bei uns im Schloß Freudenberg, haben wir mit einer intensiven Erforschung der Qualitäten einer Pflege begonnen. Zu 100 Jahre Waldorfschule stellen wir die ersten Ergebnisse vor.

4. Die drei Sachen

Der eine will und kann nicht,
der Andere kann und will nicht.,
ein Dritter will und kann, aber soll nicht.
Betrachtungen zum Denken, Fühlen und Wollen.
Diese "Dreigliederung" durchschwebt sämtliche Arbeits- und Lebensbereiche:
Kunst, Kultur und Bindung, Politik und Rechtsleben und das Wirtschaftsleben. Die Führung seiner Waldorfschule hat Rudolf Steiner auf diesen Grund gestellt.
Betrachtung und Vertiefung mit zwei Wandtafelzeichnungen.

6. Es gibt eine Handschrift und es gibt eine Lebensschrift

Jeder tag, jede Stunde schreibt sich ein in ein großes Buch. Der Titel ist: Meine Lebensbiographie und jedes der Kapitel hat eine Überschrift. Millionen dieser Bücher bleiben ungelesen in ihren Regalen. Die Biographiearbeit, das Biographiespiel ist eine Grundlage der Waldorfpädagogik. Das Reifen und Wachsen des Kindes zum Jugendlichen und Erwachsenden, wird in Jahresabschnitte gegliedert.
Welche Forschungsergebnisse zu dieser Lebensschrift geführt haben und wie wir sie für unser Lebensbuch verwenden können, sind die Themen dieses "Schreibkurses" mit Schreibübungen.

8- Pferdemeditation

"Dem Pferd etwas Fett an die Hufe tun." Joseph Beuys
Im Schloßwald arbeitet ein Rückepferd (es rückt das gefällte und gesägt Holz auf den Holzplatz). Wir nähern uns dem Kaltblut Quolimacon (Schneckenhaus).
Vom Sehen zum Schauen (Abstand, Gestalt, Färbung, Haltung, Bewegung, Atmung, Stimmung, Laute, Geruch, Berührung...)
<<Welcher Tatsache verdanken wir, daß wir intelligent geworden sind?
So sonderbar, so grotesk es erscheinen mag, so wahr ist es: Wären um uns nicht die Tiere, die repräsentiert sind durch die Pferdenatur, der Mensch hätte sich niemlas die Intelligenz aneignen können. >>
Rudolf Steiner

 

 

Vertiefung:  Auf Wunsch und mit Interesse können wir auch über den Rahmen einer Führung hinausgehen und das Thema „Wir sinn(d) Klasse!“ in einer Halbtages- oder Tageswerkstatt nach ihren Aufgabenstellungen und Fragen vertiefen, gerne unterbreiten wir Ihnen eine individuelles Angebot, sprechen Sie uns an:

 Wir freuen uns auf den Dialog, sprechen Sie uns an: Kontakt Anette Keitz, Telefon 0611 - 411 013 61.

 

 

Gruppenführungen für Kindergärten und Schulen/Hochschulen:
bis zu 25 Personen, Dauer 90 Minuten, € 75,— zuzüglich Eintritt/ Ereigniskarte:
(Studenten € 10,—; Schüler 7—17 Jahre € 8,—; Kinder 3—6 Jahre € 6,—
pro Schüler). 

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