Mehrstündige Werkstätten bieten Raum und Zeit für die Vertiefung von Wahrnehmung und Erkenntnis.

Folgende vier Werkstätten haben wir infolge des intensiven Dialogs mit Ihnen, unseren Gästen, mit Pägagoginnen und Pädagogen, entwickelt:

1. Feuerwerkstatt: Sie und Ihre Gruppe erfahren den gesamten Prozess "Vom zündenden Funken zum lodernden Feuer“, erleben, worin die Kunst des Feuer-Machens besteht: Sägen, Holz hacken, Funken schlagen, Zunder geben, Feuerholz richten. Und wir fragen: Was brennt, wenn Holz brennt? Wann springt ein Funke über? Wann bin ich Feuer und Flamme? Feuer: Ein Element, das zu physikalischen und philosophischen Beobachtungen einlädt.

2. Werkstatt "WirSinn": Vom Eigen- und vom Gemeinsinn. Vom Zusammen- und Nicht-dazu-gehören. Wie funktioniert das: Klasse werden, Klasse sein? Es gibt kein Wir. Das Wir entsteht.

3. Werkstatt "Vom Korn zum Brot": Wie kommt das Mehl in Form? Wir beobachten mit Ihnen und Ihrer Gruppe unser Weizenevolutionsfeld. Wir ernten und mahlen das Korn, bereiten Teig, backen über offenem Feuer und genießen das "Kraft-Werk" Brot.

4. Werkstatt "5, 12, 16, 28 Sinne": Jeder Sinn eröffnet uns eine eigene Welt. Wir kommen vom Hören ins Lauschen, vom Sehen ins Schauen ... Anfassen, berühren, begreifen, spielen … sind ausdrücklich erwünscht. Wir eröffnen Möglichkeiten, die eigene Wahrnehmung zu be- und hinterfragen. Sehe ich, was ich sehe, oder sehe ich, was ich denke?

Werkstatt "WIE FINDET MICH DAS GLÜCK?"

Im Märchen wird Hans mit einem Goldstück belohnt. Wir alle tragen dieses Gold in uns. Es sind unsere Talente, Fähigkeiten, Begabungen, Möglichkeiten und Chancen, die wir be-greifen und er-greifen. Um das Glück zu suchen und zu finden haben wir auf dem Freudenberg 7 Laboratorien eingerichtet.

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Für wen: Eingeladen sind Gruppen von Kindern und Jugendlichen (7. - 12. Klasse) aus allen Schulformen / Schulsozialarbeit / Jugendhilfe / Betreuung.

Die Kinder/Jugendlichen entscheiden sich freiwillig, welches Laboratorium zu Ihnen passt: Musik, die Kunst der Ernährung, die tiergestützte Glücksarbeit, das Glück der Erde, Bienen und Insekten oder das Feuer. Zum Ende des Glückstages gibt es eine Ernte, eine Reflexion, kleine Kunststücke, eine Performance, und Glücksmomente bei der Missglücktes und Geglücktes vorgestellt werden. Wie und in welcher Form entscheidet die Gruppe.

 

Die Kosten der Laboratorien für Kinder und Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Bildung und Teilhabe (z.B. im ländlichen Raum, in strukturschwachen Regionen/Stadtteilen, sozialen Brennpunkten und/oder bedingt durch Herkunft, Aufwachsen in sozialen Risikolagen, Fluchterfahrung, Behinderung) die Hilfe beim Finden des Glücks brauchen, werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Kultur getragen.

Ab wann: von April bis November 2019.

Anmeldung über unser Anmeldeformular:

hier Glücksformular runterladen

 

Mögliche Termine: Brückentage (2.5./3.5./31.5./21.6./4.10.), Ferien (16.4. /25.4./2.7./3.7./8.7./9.7./22.7./24.7./31.7./ 7.8./8.8.), Samstags, oder nach Absprache in der Schulzeit im April oder ab August.

 

Ansprechpartner und Projektleitung:

Anette Keitz und Franziska von Knoblauch
Telefon: 061141101361 und E-Mail: anette.keitz@schlossfreudenberg.de

 

1. Das Glück liegt in der Musik

Die wort- und begriffslose Kunst. Der gute Ton, die Blue Note, die Windharfe, der Kieselklang, der eigene Herzschlag, mein Rhythmus, dein Rhythmus, das Zusammenspiel.

 

2. Das Glück hat einen Geschmack

Es fängt an, wie ich einen Apfel schneide. Mit einem Koch zusammen erkunden die SchülerInnen den Geruchs- und Geschmackssinn beim Würzen und Abschmecken und der Herstellung und Zubereitung kleiner Speisen. Wo ist das Glück im Apfel verborgen? Was beglückt uns mit der Ernährung?

 

3. Das Glück liegt auf dem Rücken der Esel

Feedback und Resonanz von den Eseln Emil, Janosch und Urmel. In der tiergestützten Glücksarbeit sind drei Esel unsere Interaktions- und Kommunikationspartner. Und prompt wird der Kopf gehoben, die Ohren aufgestellt und unser Verhalten wird von dem Tier verdeutlicht und gespiegelt. Interesse, Respekt und Vertrauen sind hier die Glücksworte.

 

4. Ein Glück, dass es noch die Bienen und Insekten gibt

Wir erkunden das Leben der Bienengemeinschaft, erforschen die Vier- und Achtbeiner.

Was ist das Glück, damit uns die Bienen und Insekten erhalten bleiben? Wir erarbeiten selbst Masken bis zum Bienentanz, zum architektonischen Bau eines Spinnennetzes oder Bienenskulptur mit einer Performance.

 

5. Das Glück der Erde - Aus Mist Gold machen

Wärme spüren, Tiere beobachten und Verwandlung wahrnehmen. Genau das können wir, wenn wir einen richtigen Haufen Mist anschauen. Wir begleiten eine Metamorphose, in dem wir aus (Esels-) Mist, Abgefallenem, Übriggebliebenem, Missachtetem, Sterbendem (z.B. Herbstlaub, Futterreste, Unkräuter…) gemeinsam eine große Kompostskulptur bauen. Und damit handgreiflich eine goldene Brücke vom Sterben ins Leben schlagen. Denn unser Endprodukt ist Bedingung für den Neubeginn.

 

6. Das Glück- ein Feuerfunke

"Vom zündenden Funken zum lodernden Feuer“, erleben, worin die Kunst des Feuers machen besteht: Sägen, Holz hacken, Funken schlagen, Zunder geben, Feuerholz richten. Es schließt ab mit einer Feuer- Glücksskulptur.

hier Glücksformular runterladen!

Wünschen ist erwünscht!

Wünschen Sie sich eine Halbtages- oder eine Ganztages-Werkstatt? Wollen Sie mehrere Projekttage durchführen? Wünschen Sie sich, ein anderes Thema mit Ihrer Gruppe/Ihrer Klasse vertiefen zu können?

Wir sind mit Leib und Seele Wünsche-Erfüller. Sprechen Sie mich an.

Anette Keitz, Leitung Erfahrungsfeld



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