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„Bildung für Nachhaltige Entwicklung“  
in Schloss und Park Freudenberg

Seit 2019 zertifizierter Bildungsort für nachhaltige Entwicklung

„Wir haben unsere Beziehung sowohl zur Natur, zur Gesellschaft, als auch zu uns selbst und unserem Organismus, wie z.B. den Händen, zu weit verkümmern lassen“ formulierte Hugo Kükelhaus 1960 und forschte  nach“ Methoden die den Menschen befähigen die Natur seines Organismus und die Natur des Universums als die Einheit eines sich Wechselseitig bedingenden Wirkganzen zu erkennen, in das er als verantwortlich Handelnder hineingestellt ist.“    
Er erdachte  die Methode Erfahrungsfeld und legte den Grundstein zum Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens.

Heute postuliert die Agenda 2030 die 17 sogenannte Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und fordert uns alle auf zu einem verantwortlichen Handeln.

Doch: Wie kommt der Wille in diese Frage? Wie kommt die Frage in den Willen. Die Idee in die Tat. Wie wird aus diesem Anspruch Wirklichkeit? An welchem Bild muss man sich da bilden? Es geht ums Tun – unsere Themen mit Hirn Herz und Hand erfahrbar zu machen, gemeinsam zu hinterfragen, spielerisch und künstlerisch zu experimentieren, nach unkonventionellen Lösungen zu suchen, das alles in einem offenen Denkraum, der zum Erkennen, selber Denken und Handeln anregt. Selbst  Erkennen beginnt meist mit einer Frage, einem  Rätsel. Die Verwunderung, das Stauen ist dabei viel wichtiger als eine sichere Antwort. Im Tun, an Stationen und mit Übungen werden Worte wie Gleichgewicht, Kipppunkt, Blickwinkel, Perspektivwechsel, Vertrauen, oder auch Gemeinsinn, …, erlebbar, be-greifbar und hinterfragbar.

Und im Schlosspark warten 39740 Bäume, Bienen, Insekten , Pflanzen, Eidechsen ,Wassertropfen, Feuerfunken und Honigwaben auf Begegnung, warten darauf bestaunt, berührt, ent-deckt und befragt zu werden – wie hängt hier alles mit allem eigentlich zusammen ? Wenn wir Natur, die Lebewesen und uns selbst einzeln betrachten vergessen wir oft, dass wir Teil eines Ganzen sind. Die Biene braucht die Blume, die Schnecke braucht den Pilz und der Igel… Je mehr Dinge, Zusammenhänge dieser Art wir selbst bemerken beim Klettern auf den Baum, beim Beobachten einer Biene, beim Holz sammeln für ein Feuer, beim pflanzen einer Eiche, beim Barfußlaufen … desto freudiger, vertrauensvoller, tiefer wird auch mein Gefühl der Zugehörigkeit zum Rest der Welt. Verstehen hat eben mit stehen zu tun und damit mit meinem Standpunkt, meiner Haltung zum Ganzen.

Das „Wie“  - der Formate ist vielfältig richtet sich nach Ihren Zeitfenstern und reicht von Führungen, Werkstätten, Projektwochen , über Klassenfahrten, bis hin zu Dialogräumen, Feuerparlamenten, Festivals,  Idee – und Denkwerkstätten hier im Schloss und Park Freudenberg oder auch vor Ort in Schule,  Kita, Uni…  für Menschen von 3 bis 103 - Schüler, Studenten, Pädagogen , Eltern…

Kontakt: anette.keitz@schlossfreudenberg.de
Anette Keitz 0611-41101361

Bildungsfestival Wiesbaden 2019 – Mut zur Lücke | Dokumentation

 

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