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Öffnungszeiten heute:

Erfahrungsfeld Sommer & Herbst, geöffnet von 9-17 Uhr
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Gemeinnützigkeit


gut = schön, notwendig und zweckend zum Ganzen.

Wenn diese drei Gesichtspunkte zusammenkommen, dann machen wir’s. Beatrice wacht und hütet die Notwendigkeit und den Blick auf das Ganze.
Katharina zeigt uns den Moment, wo die Schönheit erscheinen kann und schafft Möglichkeiten für Schönes. Matthias ist ein Finder und Erfinder.

Gesellschaft, Natur & Kunst, ist der Name des Trägervereins der mit der Landeshauptstadt Wiesbaden den Erbbaurechtsvertrag geschlossen hat. Pate dafür stand das Goethegedicht, unser Leitgedicht:

Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen,
Und haben sich, eh' man es denkt, gefunden;
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.

Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden
Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.

So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.

Wer Großes will, muß sich zusammen raffen;
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.

Wir nennen uns MitgestalterInnen und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft. Derzeit zählen wir 80 Mitwirkende. Die Jüngste ist 16 und der älteste 78.

"Jeder Mensch ist ein Unternehmer – ein Unternehmer seines eigenen Lebens. Wenn er in einer Gemeinschaft Bedingungen vorfindet, die es ihm erlauben, sich zu entwickeln, wird er seine Fähigkeiten, Talente und Ideen zum Wohle dieser Gemeinschaft einsetzen." Götz W. Werner

Für diese Entwicklungs-Bedingungen zu sorgen, ist unsere gemeinsame Aufgabe.

Die Mitwirkenden sind nicht das Mittel zum Zweck, sondern die Entwicklung jedes Einzelnen zu dem was er werden will, ist der Zweck unseres Unternehmens. Und manchmal führt das zu Lösungen,

Abbrüchen, Kündigungen… „Ich will etwas Neues wagen!“.

Eine Erweiterung der betriebswirtschaftlichen Rechnungslegung.
„Es muss sich rechnen“ ist die Formel für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln.
In dieser Ertrags- und Kostenrechnung werden wesentliche Grundlagen des Wirtschaftens (schön, notwendig, zweckend zum Ganzen) nicht eingerechnet. Die Natur und die menschlichen Fähigkeiten sind das Vermögen. Dank unserer Buchhaltung und Finanzverwaltung sind wir seit 25 Jahren in allen Belangen der Geldströme transparent. Nie stand unsere Anerkennung als gemeinnütziges Unternehmen zur Frage.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat uns in den Kreis der Kultur- , Bildungs- und Kunsteinrichtungen aufgenommen, die institutionell gefördert werden.

Was würdest Du arbeiten, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?

Wir haben sehr viele Anfragen von Aktivistinnen und Aktivisten die auf dem Freudenberg tätig werden wollen (sinnerfüllend, ökologisch, würdig) als BienenpflegerIn, GärtnerIn, SchauspielerIn, MusikerIn, ErzählerIn, Besucherbetreuung, Denkmalpflege, Kunstprojekte usw.).

„Ganz am Anfang, vor 25 Jahren wurden wir gefragt, wieviel Mitarbeiter wir denn haben wollen. Und spontan kam die Antwort: „So viel wie möglich!“.

Unsere Preise (Ereigniskarte = Eintrittskarte, wozu soll man für den Eintritt bezahlen?) sind so kalkuliert, daß wir unsere Arbeit auch zukünftig auf dem Freudenberg machen können.

Wir nennen drei Preise: der eine Preis sichert uns Zukunft, der zweite finanziert uns das Jetzt und mit dem dritten Preis unterstützen wir den Gast. Mit Ihrem Beitrag finanzieren die Gäste und Besucher:

Sicherung, Erhaltung und Sanierung der Gebäude, Pflege des Schloßparks und der Landschaft (14 ha) nach der biologisch-dynamischen Methode, eine wesensgemäße Bienenhaltung und Bienenpflege, die Einkommen der Mitwirkenden, die Betriebskosten, die Herstellung und Pflege der Erfahrungsstationen, Entwicklung der Mitwirkenden (Fort- und Weiterbildung), die Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf, Arbeitssuchenden, PraktikantInnen, Freiwilligen, Ehrenamtlichen, Jugendliche und Erwachsene mit Arbeitsauflagen.

Im Vergleich mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen betreten wir das Feld der Ungleichheiten:

Aus Steuergeldern subventionierte Unternehmen (Staatstheater, Landesmuseum, Stadtmuseum, Kunsthalle usw.) können andere Preise aufrufen. In immer mehr Städten verstehen die politisch Verantwortlichen, daß Kunst- und Kultureinrichtungen herausragende Orte für Bildung, Integration, Inklusion sind und tragen die Kosten für Eintrittsgelder für Jugendliche bis 18 Jahre.

Wir stehen auf den Schultern Vieler. Wir werden begleitet, beraten und unterstützt von Menschen, die unsere Arbeit wertschätzen und in schwierigen Zeiten bei uns stehen. Wir kooperieren mit Unternehmen und Organisationen.

 

Alfons Peters, Zimmermann, Schreiner, Lehrer hat uns eine Meßlatte hinterlassen: Ordnung in der Werkstatt, Pünktlichkeit und wesensgemäßer Umgang mit Maschinen, Werkzeugen und Material.

Alnatura – sinnvoll für Mensch und Natur, haben wir begleitet und beraten. www.alnatura.de

Andrzeij Klamt, ist Filmemacher und hat den ersten poetischen Dokumentarfilm über unsere Arbeit gedreht. www.freudenbergfilm.de

Als Architektinnen und Architekten begleite(ten)n uns: Büro Bingenheimer-Hädler- Schmilinsky, Andreas Milch, Dieter Beck, Hardmuth Sonntag, Kristian Kaffenberger.

Mit dem Schweizer Eisenplastiker Vincenzo Baviera hat Alles begonnen. Er hat als erster direkt vor dem Schloß seinen „Stehdreher“ installiert. Mit der Idee einen Friedensweg durch Europa zu eröffnen. www.baviera.info

Beate Schulte, Lichtblick, Wiesbaden, hat uns beraten bei der Belichtung im Schloßcafé und in der Bibliothek. www.lichtblick.net

Der Schlagzeuger, Klangkünstler und Kunsterzieher Bernd Bleffert bereichert das Erfahrungsfeld mit Installationen, die er in die Welt gebracht hat, Feuerorgel und Haselnußbad. Er gastiert mit seinen Schüerinnen und Schülern der Waldorfschule Trier im Schloßpark. http://www.bernd-bleffert.de

Biobäckerei Kaiser – beim Gastspiel mit unserem Wanderzirkus 1992 im Schloßpark Biebrich wurden wir von dieser Bäckerei beliefert. Es war und ist ein Genuss! Heute kooperieren wir auch auf dem Gebiet der Fort- und Weiterbildung. Im Schloßpark Freudenberg gibt es ein Weizenevolutionsfeld als Studienstätte für Lernlinge und SchloßbesucherInnen. www.ihre-bio-baeckerei.de

Buchkinder Leipzig –  Buchkindergarten und die Buchkinderwerkstatt erinnern uns daran: Kinder verkörpern ein großes Gesetz, welches wir (fast) vergessen haben. Menschenwesen. Der Buchwurm Sven Riemer hat das Projekt Schloß Freudenberg mitgebründet. www.buchkinder.de

Christiane Erdmann hat mit ihren Holzskulpturen das Schloß verzaubert: Fische schwimmen durch Wände und 36 Bürgerinnen und Bürger beleben POLEMOS unter dem Schloßdach.www.christiane-erdmann.de 

dm Drogeriemarkt – das Theater der 13 Sinne wurde eigens für dm Filialen gebaut und über 300 Mal gespielt. Beratung und Begleitung von dm Lernlingen, Filialteams, Filialverantwortliche, Gebiets- und Regionalverantwortliche und die Geschäftsleitung. Götz W. Werner, Michael Kolodzij, Thorsten Wentland, Martina Bender, Heidi Ley-Beck, Hartmut Schultze, Kerstin Walschburger, Gerhard Stell, Nancy Schulze, Christian Bodi, Christoph Werner…

Domäne Mechthildshausen – seit über 20 Jahren werden wir von den dortigen Werkstätten mit Kuchen, Brot, Käse und Wurst beliefert. Uns verbindet der Anspruch, unseren Gästen echte Lebensmittel – Mittel zum Leben anzubieten.

Emil Hädler ist ein Geburtshelfer. Als Architekt, Ingenieur, Hochschullehrer und Zeichner wirkt er am Freudenberg mit. Er war Schöpfer der Lösung: Sanierung = Heilung durch Kunst, diese Worte wurden unsere Grundlage und unser Leitstern.

Eine Arbeit von Edgar Diehl hängt im Schloß. Eine Kathedrale (1959) und Edgar hat vor unserem Einzug ins Schloß das I  Ging befragt (Warten, das Schöpferische, Anfangsschwirigkeiten). https://edgar-diehl.de

Edgar Ruf - Im Schloßpark stehen zwei Holzskulpturen des Holzbildhauers Edgar Ruf: Urmutter (2009)und Auferstehung (2016). Beide Arbeiten beschützen die Landschaft. www.edgar-ruf.de

Die Mutter von Johann Wolfgang Goethe ist Namensgeberin eines Gesamtkunstwerks im vollendeten Sinne. Das Haus Aja Textor Goethe. Eine Schule zum Gehen auf dem letzten Lebensweg und die Vorbereitung auf die Rückkehr in die Geistige Welt. Aus Bekanntschaft wurde Freundschaft und Liebe. Wir begleiten das Haus und das Nikodemus Werk. www.haus-aja.de

Das Hexenwasser in Söll/Tirol ist eine Schwester vom Freudenberg. Matthias begleitet dieses Projekt von Anfang an. Rund um die Hohe Salve in 1892 m Höhe ist, wird und entwickelt sich ein weites Feld „staunen, begreifen und verstehen“. www.hexenwasser.at

Johannes Heimrath hat am Aufbau unseres Klangraums ganz entscheidend mitgewirkt. Seine Unterweisungen im Umgang mit den Instrumenten wirken bis zum heutigen Tag. Das von ihm begründete Projekt in Klein Jasedow ist beispielhaft: Schöpfung aus dem Nichts.www.johannesheimrath.de

Johannes Stüttgen, Meisterschüler und langjährige Mitarbeiter von Joseph Beuys begleitet unsere Arbeit im Erfahrungsfeld schon lange vor unserer Zeit im Schloß. Seine Geduld, seine Beharrlichkeit und unbedingtes Wahrheitsempfinden haben uns in stürmischen Zeiten vor Hunger und Not bewahrt. Der erste, blau-kupfer OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE fährt pausenlos durch den Schloßpark. Die Busfahrerin ist die Bienenkönigin und die Reisegruppe sind 4 Bienenvölker. Viermal im Jahr hält der zweite, weisse-messing Omnibus und erinnert uns an unsere Verantwortung. Das Team: Brigitte Krenkers, Michael von der Lohe, Kurt Wilhemi und Werner Küppers. www.omnibus.org

Jörg Probst ist der Erfinder der Lufthaken. Er bringt Himmlisches auf die Erde und zeigt, das Geist trägt. Er berät und begleitet uns von Anfang an (Haus und Hof, Geld und Geist). https://youtu.be/w37TXI-UB1o

Jürg Montalta war von Anfang an dabei. Er kennt unsere Licht- und Schattenseiten. Er hat unserer Arbeit ganz wesentliche Impulse gegeben: HARA, Paradies 2 – Alles verloren – Alles gewonnen, Hörkreis, Was ist Bedingungslosigkeit? https://www.montalta.net

Der Musiker, Komponist und Lehrer Klaus Fessmann hat einen langersehnten Wunsch erfüllt. Hugo Kükelhaus träumte von klingenden Steinen. Klaus Fessmann hat  Klangsteine gefunden und kann sie zur Konzertreife veredeln. https://youtu.be/R0N0uxE-O2E

Landeshauptstadt Wiesbaden. Ein Wanderzirkus trifft auf eine Stadtverwaltung, Berührungsängste, Provokationen, Regelverstösse, Rat und Tat bis hin zu Freundschaft. Oberbürgermeister: Achim Exner, Dr. Helmut Müller, Sven Gerich. Sozialamt: Rainer Völkl, Ingrid Rudolf-Gissel, Harry Engelhard, Claudia Robeck Rainer Schmitt; Liegenschaftsamt: Ralf Weber, Reinhard Edel, Herr Huber; Kulturamt: Peter Joachim Riedle, Rose-Lore Scholz, Arno Fischer, Ingrid Roberts, Jörg Uwe Funk; Denkmalschutz: Prof. Dr. Kiesow, Herr von Sichart, Martin Hosten, Ortsverwaltung Dotzheim: Herr Wallmeyer, Horst Friedrich, Harald Kuntze, Winfried Braun, Patrizia Locher, Herr Schmelzer.

Der Hellseher und Landschaftsheiler Marco Pogacnik hat unseren Park gerettet. Mit seinen Meditationen hat er Wald und Feld wiederbelebt. www.markopogacnik.com

Der Maler Matthias Gessinger hängt im Schloß. Collagen, Assemblagen, Schichtungen, Schriftfetzen… Essenz der Schloßgeschichte.

Der Grundstein für eine zeitgeistige Unternehmensführung wurde in Zeist/NL im Institut NLP (Niederländisches Pädagogisches Institut) gelegt. Adriaan Bekman, Bernhard Kloke und Ferdinand van Kolweijk waren entscheidende Impulsgeber, Lehrer und Berater. Aus diesem Institut ist IMO hervorgegangen. Ein Institut, das Organisationen bei Entwicklungsprozessen professionell unterstützt. www.het-imo.net

Norbert Roeskens hat uns als Geistesforscher, Zuhörer und Ansprecher immer begleitet und beraten. Er beherrschte die ‚Antitechniken‘, Behutsamkeit, Indirektheit und Unmerklichkeit. Sein Atelier war Palazzo Regale von Joseph Beuys.

Der Imker Robert Friedrich hat den Grund für die Wiederbelebung der Landschaft gelegt. Er war Schloßimker und hat die Verantwortung an uns übergeben. Seine Bienen wirken, sein Honig mundet und seine Imkerschule ist unter dem Schloßdach beheimatet. Durch ihn haben wir den Begriff „wesensgemäß“ erfahren.

Roger Rigorth hat uns eine Luftorgel gebaut ( Ein Wunsch von J.W. Goethe) und die Großplastik Sphäre, eine Doppelschraube die Himmlisches auf die Erde bringt und umgekehrt. www.roger-rigorth.de

Rolf Stenzel ist unser Hüter für Haus und Hof. Er hat den Hausverstand (tirolerisch).

Adam und Eva, Eisenplastiken von Rüdiger Seidt bewachen den Schloßpark und begrüssen die Ankommenden. www.ruediger-seidt.de

Der Bienenkönig und ein stummer Schloßdiener bewohnen seit 20 Jahren das Schloß. Beide sind aus einem Dachbalken geboren. „Ich musste nur weghauen, was zu viel war.“ www.stephan-guber.de

Unser Wein kommt aus dem Weingut im Zwölberich, er wächst und reift dort nach einer 100 Jahre alten Kunst (biologisch-dynamisch). Der Weinanbau im Nahetal entspricht der Idee des Freudenbergs und unserer Landschaftspflege . Und der Zwölbericher ist mehr als Wein, er ist ein Lebensmittel. www.zwoelberich.de

Tanja, David, Martin und das Team von 99° gestalten, entwerfen, entwickeln, programmieren…den ganzen Freudenberg. Und gemeinsam segeln wir im Sturm der digitalen Medien. https://www.99grad.de

 

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