Do, 01.01. - So, 12.04.

Sonderausstellung .achtzehn

Verlängert bis April

Mit 18 Jahren, am Übergang von der Jugend ins Erwachsensein, stehen junge Menschen vor einer Vielzahl von Herausforderungen und Hoffnungen. Der Klimawandel, globale Gesundheitskrisen, geopolitische Konflikte und gesellschaftliche Veränderungen formen den Kontext, in dem sie aufwachsen und ihre Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Wie fühlt es sich an, heute achtzehn zu sein? Diese Frage ist mehr als rhetorisch – sie ist der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis der Generation, die an der Schwelle zu einer Welt voller Ungewissheiten und Möglichkeiten steht. Was gibt ihnen Hoffnung?

2023, im Jahr nach der vielzitierten Zeitenwende, besuchte der Filmemacher und Fotograf John Kolya Reichart Achtzehnjährige in allen 16 Bundesländern und verbrachte einen Tag mit ihnen. Gemeinsam besuchten sie jeweils zwei Orte:  Einen selbstgewählten Ort der Vergangenheit und einen selbstgewählten Ort der Zukunft. Dort entstanden fotografische Portraits und sie führten lange Gespräche über persönliche Erfahrungen, Zukunftsperspektiven, Ängste und Träume. Die Einblicke sind vielfältig und tiefgründig und führen einmal quer durch Deutschland – Von den Bergen bis ans Meer, in Großstädte und Dörfer, auf Spielplätze und Autobahn-Blockaden und Militärkasernen. Das entstandene audiovisuelle Werk bildet das Herzstück der Ausstellung und zeichnet ein sehr persönliches Bild der Generation, die gerade erwachsen wird.

Das Schloss Freudenberg als Stätte der Begegnung und Ort für Gegenwartsfragen begleitet die Ausstellung mit Führungen und Thementagen. Die Ausstellung wurde von Matthias Schenk mit Gegen- und Zuständen erweitert.

Der Filmemacher und Kameramann Matthias Schellenberg begleitete den Künstler auf seiner Reise und hielt die Begegnungen filmisch fest. Aus diesem Material entstand ein 50-minütiger Dokumentarfilm, der in dem Kinoraum der Ausstellung zu sehen ist.

Hier alle Infos

Merken